Die Zahl der Unfalltoten sinkt

Von: Sandra Kinkel
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Polizei Düren Verkehrskontrolle
Die positive Unfallstatistik führt die Dürener Polizei auch auf die Verkehrskontrollen zurück. Foto: Sandra Kinkel

Kreis Düren. „Wir liegen voll im Landestrend. Auch im Kreis Düren ist die Zahl der Verkehrstoten zurückgegangen.“ Wie Polizei-Sprecher Willi Jörres am Montag auf Anfrage mitteilte, hat es zwischen Linnich und Heimbach im ersten Halbjahr des Jahres vier Verkehrstote gegeben. Das sind drei weniger als im ersten Halbjahr des Jahres 2012.

Einen tödlichen Motorradunfall hat es von Januar bis Juli 2013 im Kreis Düren zum Glück überhaupt noch nicht gegeben. Insgesamt ist die Zahl der Verkehrsunfälle im ersten Halbjahr des Jahres von 426 auf 413 gesunken.

Auch landesweit ist die Zahl der Verkehrstoten deutlich gesunken. In ganz Nordrhein-Westfalen ging die Zahl der Verkehrstoten um 18 Prozent auf 209 in den ersten sechs Monaten des Jahres zurück. Das ist laut Auskunft des nordrhein-westfälischen Innenministeriums die niedrigste Zahl seit Einführung der Unfallstatistik vor mehr als 60 Jahren.

Willi Jörres: „Geschwindigkeit ist immer noch der Killer Nummer eins im Straßenverkehr. Die verstärkten Kontrollen und die regelmäßigen Blitzermarathons tragen Früchte.“ In der Eifel, so der Polizeisprecher weiter, sei man schon immer sehr aktiv gewesen. „Und es haben auch sonst immer viele Geschwindigkeitskontrollen stattgefunden. Neu ist nur, dass sie jetzt zum Teil vorher angekündigt werden. Und das führt dazu, dass manche Verkehrsteilnehmer einfach langsamer unterwegs sind.“

Übrigens sind bei der Dürener Polizei derzeit nicht mehr Beamte als sonst mit den Geschwindigkeitskontrollen beschäftigt. Jörres: „Wir werden aber regelmäßig durch Kräfte von der Aachener Polizei unterstützt.“ Einer der vier Verkehrstoten war ein Pedelecfahrer aus Jülich. Jörres: „E-Bikes und Pedelecs werden sicher in Zukunft noch problematisch. In diesem Bereich müssen wir verstärkt Aufklärungsarbeit und Kontrollen durchführen. Und das tun wir auch.“

Jörres nennt eigene Verkehrsseminare für Senioren, bei denen vermehrt auch E-Bike- oder Pedelec-Fahrer teilnehmen. „Wenn wir diese Seminare anbieten“, so der Polizeisprecher, „sind im Nu alle Plätze ausgebucht. Das kommt bei den Menschen im Kreis Düren sehr gut an.“

Grundsätzlich ist Willi Jörres davon überzeugt, dass die positive Entwicklung der Unfallzahlen Resultat einer guten Polizeiarbeit ist. „Wir hoffen natürlich, dass sich dieser positive Trend im zweiten Halbjahr des Jahres fortsetzt.“

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