Die Schule soll „ein Schmuckstück” werden

Von: ptj
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An der Außenanlage wird noch
An der Außenanlage wird noch gearbeitet: Die Katholische Grundschule „an der Schwelle” zwischen Neubau und Inbetriebnahme.

Jülich. „Jeder Euro ist hier gut investiert worden. Die Schule wird ein Schmuckkästchen”. Darüber waren sich Jülichs Beigeordneter Martin Schulz, Hochbauamtsleiter Leo Heuter und Fred Reinarts, Rektor der Katholischen Grundschule Jülich, „an der (eintägigen) Schwelle” zwischen Neubau und Inbetriebnahme einig.

„Eigentlich ist alles fertig bis auf tausend Kleinigkeiten”, scherzte Reinards. Das dreiflügelige Gebäude mit schmuckem Innenhof, Schulbücherei, Werkraum, Lehrküche und Selbstlernzentrum kann sich wirklich sehen lassen. Hier finden zwölf Klassen mit je eigenen Gruppenräumen und zwei Klassen der offenen Ganztagsschule ihr neues Zuhause.

Die Energieversorgung soll vom Bestandsgebäude über eine neu errichtete Holzpelletsanlage erfolgen. Blickfang ist ein attraktiver schmaler Innenhof mit einem Wasserlauf in gepflasteter Rinne und einer Handschwengelpumpe. Begeistert verglich Reinartz diesen von den Klassenfluren einsehbaren Ruhebereich mit dem Kreuzgang eines Klosters.

Marienstatue

Hier werden sich besonders die Kinder der offenen Ganztagsschule entspannen, aber auch aktiv werden können. Eine Marienstatue soll diesen Komplex vervollkommnen. Das Dreierteam lobte das „sehr gute Planungskonzept” und die enge Verzahnung zwischen Schule und Stadt. „Das gesamte pädagogische Konzept ist 1 : 1 umgesetzt worden”, freute sich Reinartz. Dabei wurde vorausschauend gebaut, so dass in 20 Jahren nicht etwa wieder Um- oder Anbauten anstünden.

8,6 Millionen

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 8,6 Millionen, rund zwei Millionen entstammen dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung, mit dem Investitionen in die Bereiche Bildung und Infrastruktur gefördert werden sollten. In diesem Zusammenhang wollte der Beigeordnete Schulz den großen finanziellen Eigenbeitrag der Stadt Jülich nicht unerwähnt lassen.

Spatenstich war im September 2010, Baubeginn Ende Januar 2011, der Bau konnte wie geplant fertiggestellt werden. Das Gebäude soll am 23. Juni offiziell eingeweiht werden. Während die Grundschulkinder bereits einziehen, dauert die 22-Millionen-schwere Sanierung des Schulzentrums noch bis zum Jahr 2014 an.

Sekundarschule

Hier einziehen soll dann die zum Schuljahr 2013/14 startende Sekundarschule Jülich/Titz, die zunächst noch in der Realschule am Aachener Tor untergebracht sein wird.

Die Sekundarschule wird dank der Schüler aus der Gemeinde Titz mit fünf Zügen ihren Betrieb aufnehmen können: 126 Schüler in fünf Klassen, also im Schnitt 25 in einer Klasse.

Zugleich ist klar, dass die Hauptschule Ruraue und die Realschule 2017 auslaufen werden - im Schulzentrum.

Fast 5000 Quadratmeter sind überbaut worden

Mit den beiden Neubauten KGS und Sporthalle ist das bestehende Schulzentrum für Grund- und Gemeinschaftshauptschule an der Linnicher Straße auf dem Pausenhof der Hauptschule erweitert worden.

Sie wurden in massiver Stahlbeton- und Mauerwerkskonstruktion errichtet Die Fassade ist eine hinterlüftete Vormauerschale einschließlich Wärmedämmung. Das neue Schulgebäude hat eine Bruttogeschossfläche von 3500 Quadratmetern, die Sporthalle 1400 Quadratmeter. Damit ist fast ein halber Hektar überbaut worden.

Der Bruttorauminhalt des neuen Schulgebäudes beträgt 14.000 Kubikmeter, der der Sporthalle 9000 Kubikmeter.
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