Schophoven - Die „Schlappe Kette” ist mächtig stark beim Klimaschutz

Die „Schlappe Kette” ist mächtig stark beim Klimaschutz

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Vor der Streuobstwiese nahm der Vorsitzende der „Schlappen Kette” Hans Bongartz die Urkunde und das Preisgeld entgegen. Foto: Król

Schophoven. Für eine Kommune wie die Gemeinde Inden und für ein Dorf wie Schophoven sind sie ein echter Gewinn. Darin waren sich Bürgermeister Ulrich Schuster und Ortsvorsteher Peter Prost einig. Unverzichtbar sind die 20 rüstigen Rentner des Fahrradclubs „Schlappe Kette” seit der Gründung vor fünf Jahren für das Allgemeinwohl geworden.

Die Männer tun mehr, als sich jeden Mittwoch auf ihre Fahrräder zu schwingen und gemeinsame Touren zu unternehmen. Sie haben bereits den Schophovener Spielplatz wieder mit hergerichtet, die Pergola auf dem Dorfplatz aufgebaut, das Bushäuschen instand gesetzt, am Dorfgemeinschaftshaus und an der Kirche Reparaturen ausgeführt und vieles mehr. Außerdem pflegen und erhalten sie die Streuobstwiese des Dorfgemeinschaftsvereins am Dorfrand.

100 Obstbäume

Die Wiese wurde von ihnen eingezäumt, die Bäume ummantelt, und auch den Schnitt nehmen sie vor. Bei rund 100 Obstbäumen bedeutet dies eine Menge Aufwand, doch leisten sie damit einen Beitrag zum Umwelt -und Klimaschutz im lokalen Bereich und können schon einige Erfolge für sich verbuchen. Das erste Obst wurde bereits geerntet, und ein Steinkauz soll sich dort bereits angesiedelt haben. Als nächstes planen die Rentner den Bau einer Insekten-Nistwand.

Für ihr umfangreiches Engagement wurden die Hobbyradler nun mit dem RWE-Klimaschutzpreis der Gemeinde Inden ausgezeichnet, nachdem sie bereits den Ehrenamtspreis des Kreises Düren erhielten. Vor der Obstwiese traf man zusammen, um aus den Händen von RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro in Empfang zu nehmen.

Mit Lob wurde dabei von allen Seiten nicht gespart, was für die Rentner sicherlich auch eine Ermutigung ist, die Arbeit fortzusetzen. „Klimaschutz beginnt im Kleinen, im Haus und in der Familie. Es ist nur schade, dass sich die Großen nicht darüber verständigen können”, meinte Ludwig Schmitz, der als Sprecher der „Schlappen Kette”, die verschiedenen Projekte vorstellte.Kr.
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