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Die neue FH-Campusmensa: Fortschritt, den man schmecken kann

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Guten Appetit: In der neuen Mensa ist auch ein neues „Speiseleitsystem” für die Kunden installiert worden. Foto: FH

Jülich. Wo denn die Neue auf dem Campus eigentlich sei, wird Ilka Dahmen oft gefragt, wenn sie in Jülich unterwegs ist. „Da, wo die roten Schirme stehen, können Sie gar nicht verfehlen”, antwortet sie dann: Auf dem weitläufigen, noch etwas tristen Vorplatz des im November eingeweihten FH-Campus ist der knallige Sonnenschutz vor der neuen Mensa ein Hingucker.

Mehr als 20 Jahre lang versorgte Dahmen im alten FH-Gebäude am Ginsterweg Studierende, Hochschulangestellte und externe Gäste mit belegten Brötchen, kleinen Snacks, Kaffee und Kuchen. Im Sommer stand für sie und ihre sieben Kollegen der Umzug an: Nicht nur der Hochschulbetrieb wanderte im Zuge des Campus-Baus in Richtung Norden, auch die Mensa sollte nach über 30 Jahren ihren Standort wechseln.

Knapp 200 Sitzplätze

Die „Neue” wird wie die „Alte” vom Studentenwerk Aachen betrieben. Was hat sich verändert? Ein erster Blick auf das neue Gebäude verrät: Der Flachbau mit der Glaspyramide auf dem Dach bietet viel Raum. Knapp 200 Sitzplätze stehen den Gästen zur Verfügung.

Cafeteria, Snacktheke und Mensa wurden im großzügigen Servicebereich vereint. Viel Glas, moderne Chrom- und Holzelemente sowie gepolsterte Sitzbänke laden zum gemütlichen Pausieren ein.

Guter Service gehört zu den obersten Prioritäten. Klar, dass da modernste Technik zum Einsatz kommt: Der „Frontcooking-Bereich” eröffnet neue kulinarische Welten; da gibt es eine Grill- und Wok-Station, wo die Köche vor den Augen der Gäste internationale Gerichte zubereiten können.

Ein Novum ist auch das Speiseleitsystem - damit sind die vier Bildschirme oberhalb der Ausgabetheke und im Eingangsbereich gemeint. Sie informieren über das Speisenangebot und weisen den Weg zur richtigen Theke. „Das macht nicht nur optisch etwas her”, erklärt Carsten Rast, Produktmanager des Studentenwerks. „Die gute Kundenlenkung verkürzt die Wartezeiten an der Ausgabe enorm.”

Auch die Hauptküche ist jetzt geräumiger und übersichtlicher; viel Tageslicht dringt durch die großen Fenster. Zwei Köche sowie sechs Küchen- und Servicekräfte arbeiten mit einer technischen Ausrüstung auf neuestem Stand. Gekocht wird auf Induktionsherden, in Dampfdruckkesseln und mit Konvektomaten, die zur Umluft auch schonendes Dampfgaren bieten. Fortschritt, der schmeckt.

Wie gefällts den Kunden? „Super, wir kommen auch manchmal nur zum Kaffee herüber”, meint eine Studentin, die sich gerade Asiatisches aus dem Wok an der Theke geholt hat. „Ansonsten ist es angenehm, auch mal etwas anderes als Fritten mit Currywurst auf dem Teller zu haben.”

Ilka Dahmen ist ebenfalls zufrieden. An den ganzen „modernen Kram” hat sie sich gewöhnt. Zudem trifft sie hier viele ihrer Stammkunden vom Ginsterweg wieder. Die freuen sich über die neuen Angebote, aber auch darüber, dass sich nicht alles geändert hat und ihnen treue Seelen wie Ilka Dahmen weiterhin einen schönen Tag wünschen.
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