Jülich - Die FH Jülich ist jetzt in den besten Jahren

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Die FH Jülich ist jetzt in den besten Jahren

Von: -vpu-
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Der neue Campus im Westen der Stadt. Bund und Land haben sich den Fachhochschul-Neubau über 80 Millionen Euro kosten lassen. Jetzt naht der Doppel-Abitur-Jahrgang, und vor den Toren der „neuen FH“ entsteht ein weiterer Hörsaal. Foto: Uerlings
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Kunst vorm Bau: Die Edelstahl-Wendeltreppe vor dem FH-Hauptgebäude eröffnet von oben, aber auch von unten ungewöhnliche Perspektiven.

Jülich. Mit 50 sind die „besten Jahre“ in Sicht. Das ist für den Fachhochschulstandort Jülich eine verheißungsvolle Perspektive, denn dann kommt noch einiges mehr. Zuvor allerdings – ab heute – wird gefeiert, denn was 1963 als Staatliche Ingenieurschule für Maschinenwesen in Jülich anfing, blickt als modernster Fachhochschul-Campus des Landes auf seinen 50. Geburtstag.

Die Verantwortlichen wissen nicht so recht, mit wievielen Gästen sie zu rechnen haben. „Das ist ganz schwer einzuschätzen“, sagt Abteilungssprecherin Angelika Merschenz-Quack. aber in der jüngsten Vergangenheit ging es fast immer nur steil nach oben. Im Dezember 2012 zählte der Campus in der Herzogstadt genau 3271 Studierende. Und wenn die alle kommen, wird‘s Freitag, Samstag und Sonntag eng an der Heinrich-Mussmann-Straße. „Wir sind ein bisschen aufgeregt, aber auch gut vorbereitet, ein Rädchen wird ins andere greifen“, ist die Sprecherin optimistisch.

Das ist auch eine gute Gelegenheit für die zahlreichen angehenden Hochschüler aus dem Doppel-Abitur-Jahrgang, das Hochschulangebot im Kreis Düren kennenzulernen. Denn nach dem Festakt ab 11 Uhr heute und einer „Wiedersehensparty“ ab 18 Uhr für buchstäblich frühere Semester ist die Öffentlichkeit eingeladen, den 80 Millionen teuren Neubau in Jülich kennenzulernen. Am morgigen Samstag, von 11 bis 17 Uhr, steht der Campus allen Gästen offen. Dabei geben die Wissenschaftler(-innen) in allein 17 Vorträgen einen Einblick in ihre Arbeit. Rundgänge führen von Labor zu Labor.

Ursprünglich sollte die Staatliche Ingenieurschule 1963 den akademischen Nachwuchs für die frühere Kernforschungsanlage ausbilden. Aber auch zum heutigen Forschungszentrum Jülich besteht ein enger Kontakt.

Die Ingenieurschule ging 1971 in der neu gegründeten FH Aachen auf; nach sieben Jahren in einem Provisorium an der Berliner Straße bezog die Hochschule zunächst ihre neuen Gebäude am Ginsterweg, bevor 2010 ein weitere Umzug samt Vergrößerung anstand: zur Heinrich-Mussmann-Straße.

Zum Wintersemester wird der FH-Campus Jülich 24 Bachelor- und 9 Masterstudiengänge anbieten. Er ist stark nachgefragt, weil er sich international einen sehr guten Ruf als Forschungsstandort erworben hat. Der Run ist so groß, dass schon wieder gebaut wird: an einem großen neuen Hörsaal.

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