Die FDP will ans Fraktionssäckel

Von: gep
Letzte Aktualisierung:
alden haupt bild
Im maroden Aldenhovener Rathaus ist Sparen angesagt. Zu den ausstehenden „Einnahmen” zählt die Begleichung des Schadens, den vor Monaten ein Führerschein-Neuling anrichtete. Auf 15000 Euro wird der Schaden geschätzt, doch die gegnerische Versicherung bezweifelt dies . Foto: gep

Aldenhoven. Die in Aldenhoven von der CDU-Opposition geforderte und von Bürgermeister Lothar Tertel unterstützte Erhöhung der beiden Grundsteuern und der Gewerbesteuer wird (vorerst) nicht kommen. Die neue Mehrheit aus SPD, Freier Wählergemeinschaft (FWG) und FDP lehnt den Antrag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Reinhard Paffen geschlossen ab.

Das hat die jüngste Sitzung des Hauptausschusses ergeben, auf der in Abwesenheit Paffens CDU-Ratsherr Georg Krapp den Antrag noch einmal begründete und insbesondere darauf verwies, dass der normale Hausbesitzer damit nur im Jahr mit maximal fünf Euro mehr und der Gewerbesteuerzahler mit einem Prozent mehr belastet werden würde. Zudem ergebe ein Vergleich mit Nachbarkommunen noch Spielraum nach oben. In die Aldenhovener Gemeindekasse würde das 70.000 Euro bringen; der rechnerische Jahresfehlbetrag beläuft sich nur Zeit auf 8,3 Millionen Euro.

Während SPD-Fraktionschef Udo Wassenhoven angesichts der katastrophal schlechten Finanzlage der Gemeinde meinte: „Bei einem 30-Millionen-Haushalt helfen 70.000 Euro nicht”, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die gestrenge Kommunalaufsicht in Düren und Köln: „Kleinvieh macht auch Mist”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert