Die Bootstour auf blauen Platten proben

Von: Christina Diels
Letzte Aktualisierung:
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Noch sind die Bötchen aus Papier: Am Fuße des Indemanns soll ein Spielplatz entstehen. Ohne fließendes Wasser, dafür mit Spielgeräten wie Boot und Surfbrett. Foto: Diels

Inden. Kinderfüße, die im kühlen Nass plantschen. Kleine Hände, die mit Wasser spritzen. Kindergesichter, die sich auf der blauen Wasseroberfläche spiegeln. Solche Bilder werden Besucher am Fuße des Indemann an der Goltsteinkuppe nicht zu sehen bekommen.

Auch wenn das Motto des geplanten Spielplatzes „Rund um den Restsee” heißt. Denn auf der neuen Spielfläche wird kein Wasser fließen. Und zwar aus hygienischen Gründen, wie Regina Dechering von der Verwaltung der Gemeinde Inden zuletzt im Rat erklärt hatte.

„Kein echtes Wasser?”, fragten einige Ratsmitglieder enttäuscht. Doch dem Nachwuchs dürfte bei einer reinen Spielfläche von rund 400 bis 500 Quadratmetern auch ohne fließendes Wasser nicht langweilig werden. 150.000 Euro sind eingeplant, sagt Dechering. Und wenn alles klappt, will man noch in diesem Sommer Eröffnung am Fuße des Indemanns feiern.

Die „Seefläche” auf dem geplanten Spielplatz erhält -Êausgelegt in blauen Platten -Êdie Form des Restsees. Angelehnt an den künstlichen See, der nach der Auskohlung des Tagebaus Inden entstehen soll. „Die Kinder können surfen und Bötchen fahren”, kündigt Dechering an. „Es geht um die Zukunft auf dem Restsee.”

Auch wenn die Kinder auf den blauen Platten nicht planschen können, sie besitzen genügend Phantasie, um sich ihre zukünftige Bootstour auf dem Indeschen See im Jahr 2060 schon jetzt vorzustellen und sie vorab auf Spielgeräten in Form von Surfbrettern und Booten zu proben.

Für den Kleinkinderspielbereich werde ein Platz vor dem Indemann reserviert - einsehbar für Eltern vom zukünftigen Restaurant aus. Ansonsten, so Dechering, sei der Spielplatz für alle Altersklassen. „Wir haben auch Klettergeräte mit Seilen. Da ist auch noch ein 13-Jähriger beschäftigt, die Balance auf dem Seil zu halten.”
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