Dicke Tropfen prasseln auf die gekrönten Häupter Altenburgs

Von: ng
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Umzug durch Altenburg: Im Mittelpunkt stand das Königspaar Hartwig und Rosi Maak und der Jungschützenprinz Dominik von Czapiewski mit Iris Busack. Foto: Gottfroh

Altenburg. Nach zwei Tanzabenden, einer mexikanischen Nacht und dem großen Königsball freute sich die St. Hubertus Bruderschaft beim Schützenfest in Altenburg auf den Festhöhepunkt, den Umzug durch den festlich geschmückten Ort, bei dem die Majestäten im Mittelpunkt des Geschehens stehen sollten.

Bevor sich die große Schar der Schützen, zusammen mit den Tambourcorps Schophoven und Merken sowie die Musikgruppe 79 aus Huchem-Stammeln zum bunten Umzug durch das Dorf aufmachte, durften sich zunächst zahlreiche Mitglieder der Bruderschaft über Ehrungen und Beförderungen freuen, die feierlich vollzogen wurden.

Daniel Hüvelmann wurde zum Leutnant ernannt. Mit dem Silbernen Verdienstkreuz wurden Gertrud Busack und Birgitt Muckel ausgezeichnet. Für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Verein wurde Heinz Terhardt geehrt. Über eine Auszeichnung für 50-jährige Mitgliedschaft durfte sich Friedrich Flake freuen, während Heinz Reinartz für 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt wurde.

80 Jahre Schützenbruder

Eine besondere Auszeichnung erhielt Gerhard Krauthausen, der seit 80 Jahren den St. Hubertus- Schützen angehört. Ihm wurde das Sebastianus Ehrenkreuz verliehen. Und Daniel Hüvelmann wurde zum Leutnant befördert.

Als dann endlich der lang ersehnte Festhöhepunkt beginnen konnte, ergoss sich just in dem Moment, als sich der große Festumzug mit dem Königspaar Hartwig und Rosi Maak und dem Jungschützenprinz Dominik von Czapiewski mit Iris Busack an der Spitze in Bewegung setzen wollte, ein wahrer Wolkenbruch auf die gekrönten Häupter.

Die gute Stimmung ließ sich die Schützen von dem Regenschauer jedoch nicht vermiesen. Kurzerhand entschloss man sich, das Spektakel bis zum Ende der Schauer zu unterbrechen und im Festzelt bei einem kühlen Bier Schutz vor den Tropfen zu suchen. Glücklicherweise hielt der Wolkenbruch nicht lange an und die Gesellschaft, mit den Majestäten im Mittelpunkt, konnte den Zug durch den Ort doch noch trockenen Fußes meistern.

Trotz des trüben Wetters ließen es sich zahlreiche Besucher nicht nehmen, in überdachten Hauseingängen auf den großen Auftritt ihrer Majestäten zu warten und die kostbare Robe der Schützenkönigin zu bewundern.

Nach dem Umzug fand der Tag bei Live-Musik der Big Band der Realschule Jülich im Festzelt seinen Ausklang.
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