Deutsches Rotes Kreuz: Blutspender sind eine Minderheit

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Auf sie verlassen sich 97 Prozent der Bevölkerung. Deshalb haben sie auch eine besondere Ehrung verdient, meinte Dieter Reitz und zeichnete langjährige Blutspender aus. Foto: Kròl

Linnich. Nun kann man wirklich von Tradition sprechen. Im Rahmen des jährlichen Seniorennachmittags in der Aula der Linnicher Realschule ehrte das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Linnich, zum 10. Mal seine Blutspender.

Herzlich hieß der Vorsitzende Dieter Reitz seine Gäste willkommen, die wie stets bestens vom Jugendrotkreuz mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen und Torten bewirtet wurden. Dieter Reitz erinnerte auch daran, dass das Deutsche Rote Kreuz nun 150 Jahre alt wird und dennoch jung geblieben ist. „Immer wenn das Rote Kreuz kommt, wird geholfen“, hatte eine ältere Dame bemerkt.

Die Hilfe, die geleistet wird, ist vielfältig und reicht vom Sanitätsdienst bei Veranstaltungen über den Rettungsdienst bis zum Katastrophenschutz. Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des DRK ist der Blutspendedienst. Der kann allerdings nur geleistet werden, wenn sich auch genügend Blutspender finden. „Nur etwa drei Prozent der Bevölkerung gehen regelmäßig zur Blutspende. 97 Prozent der Menschen verlassen sich darauf, dass andere dies für sie tun. Blutspender sind also in der Minderheit, und sie verdienen eine besondere Ehrung“, erklärte Reitz und schloss mit den Worten von Bertha von Suttner: „Nach lieben ist helfen das schönste Zeitwort der Welt“. Bürgermeister Wolfgang Witkopp hob das Engagement des Linnicher Roten Kreuzes hervor und vor allem auch des Jugendrotkreuz, ehe er gemeinsam mit Dieter Reitz die Ehrung vornahm.

Zehn Mal zur Ader gelassen wurden Susanne Ackermann, Agnete Manuela Aßmann, Rene Bellartz, Franz Josef Berretz, Wolfgang Beuth, Tanja Claßen, Marie Helene Dohmen, Barbara Göbbels, Stefanie Haas, Waltraud Horn-Frey, Dominique Horsthemke, Heinz Jennes, Frank Lennertz, Dominik Moenikes, Marko Nonhoff, Carolin Rasper, Jasmine Wimmer und Stephan Witt. 25 Mal spendeten ihr Blut Johannes Bölling, Melanie Brendgens, Hans Werner Brieden, Angela Friedrich, Bernd Göbbels, Lothar Handschumacher, Yvonne Hansen, Johanna Lamersdorf, Andreas Lindstrot, Regina Matzerath, Astrid Meuser und Stephan Stange und 50 Mal spendeten Barbara Dahmen, Heinz Göbbels, Bernd Schimm, Thomas Manfred Zajus und Klaus Zimmermann.

König der Spender

Sogar 75 Mal nahmen Birgitt Hübner, Christoph Weißenbach und Baldur Ziesche einen Blutspendetermin war und sogar 125 Mal Dieter Kummer. Kr.

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