Schophoven - Der Umsiedlungs-Fußballclub bezieht die neue Heimat

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Der Umsiedlungs-Fußballclub bezieht die neue Heimat

Von: Kr.
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Voller Stolz begutachteten die Verantwortlichen den neuen Kunstrasenplatz von Victoria Pier in Schophoven. Foto: Krol

Schophoven. Den Härtetest hat die neue Kunstrasenanlage des FC Victoria Pier in Schophoven gut überstanden. Die Sportwoche, mit der das Areal eingeweiht wurde, ist erfolgreich verlaufen. Am Samstag fanden sich die an Planung und Bau Beteiligten ein, um die Fertigstellung zu würdigen.

Bürgermeister Ulrich Schuster hieß die Gäste willkommen und freute sich über den ersten Kunstrasenplatz der Gemeinde. Auf einer ehemaligen Wiese entstand in der Ruraue die schmucke Anlage. Die Realisierung war schwere Arbeit, denn 4000 Kubikmeter Erdreich mussten gegen Kiesmaterial ausgetauscht werden. Insgesamt wurde eine Fläche von 10000 Quadratmetern neu gestaltet.

Der Kunstrasen musste verlegt, eine Flutlichtanlage installiert und die Ballfangzäune teilweise mit Material vom alten Pierer Sportplatz errichtet werden.

Auch das Sportlerheim ist zum Großteil fertig, es soll aber noch ein weiterer Bauabschnitt folgen. In der ehemalige Schophovener Altenstube entstanden Umkleide, Duschen und WC-Anlagen sowie ein Schiedsrichterraum. Für 2010 ist noch der Bau eines Vereinsraumes mit Theke geplant. Insgesamt 129000 Euro soll der Neubau kosten, während die Kosten für den Rasenplatz 680.000 Euro ausmachen.

Finanziert wurde das durch Entschädigungssummen aus der Umsiedlung. Ganz bewusst hatte sich die Victoria für den Umsiedlungsstandort Schophoven entschieden, da rund um Neu-Pier etliche Sportplätze liegen, während in und um Schophoven sportliches Brachland war. „RWE Power hat unseren Fortbestand überhaupt erst ermöglicht”, betonte Vorsitzender Matthias Hahn. So kann der Verein mit drei Senioren- und etlichen Jugendmannschaften, darunter ein Mädchenteam, in die neue Saison starten.

Gut aufgenommen wurde die Wahl des Vereins auch von den Schophovener Bürgern. „Wir haben jetzt einen neuen Familiennamen. Wir heißen jetzt FC Victoria Pier/Schophoven”, erklärte Hahn.

Glückwünsche überbrachte auch der Landtagsabgeordnete Josef Wirtz, der außerdem seinen Kollegen Axel Wirtz, Vorsitzender des Sportausschusses im Landtag, mitgebracht hatte. „Fünf Millionen Menschen treiben Sport in NRW. Die Basis ist dabei entscheidend, und hier wurde etwas für die Basis getan”, lobte er. Grüße von RWE Power überbrachte Alois Herbst, der für Umsiedlungsfragen zuständig ist. Er umriss die Vorgeschichte des Projektes und freute sich, dass alles zu einem gute Ende gekommen sei, denn Victoria Pier hatte am alten Standort immer mehr Probleme.
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