Der Sommer der Kultur ist eingeläutet

Von: Kr.
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Mit der Gruppe „Beets n ber
Mit der Gruppe „Beets n berries” hatten die Organisatoren zur Eröffnung des Linnicher Kultursommers einen guten Griff Foto: Kròl

Linnich. Der Linnicher Kultursommer ist eingeläutet, und mit Recht bezeichnete Bürgermeister Wolfgang Witkopp dieses Ereignis, das seit einigen Jahren in den Sommermonaten das kulturelle Leben der Stadt bereichert, als ein kleines Wunder.

Viel ehrenamtliches Engagement ist nötig, um all die Aktionen zu planen und durchzuführen. Damit alles rund läuft hält Karin Krüger von Seiten der Stadt die Fäden in der Hand. Ihr galt daher der besondere Dank von Bürgermeister Witkopp bei der offiziellen Eröffnung des Kultursommers.

Sein Dank galt auch Justus Peters und all jenen, die diesen Sommer mit gestalten, sowie den zahlreichen Sponsoren. Viele von ihnen sowie Vertreter aus Rat und Verwaltung und der benachbarten Städte waren ins Deutsche Glasmalerei-Museum gekommen, um den Startschuss mitzuerleben.

Bürgermeister Witkopp zitierte Uwe Lübking, Beigeordneter für Recht und Soziales beim deutschen Städte- und Gemeindebund. Es schien als habe er seinen Artikel zum Thema „Kulturpolitik im ländlichen Raum” in der Zeitschrift „Stadt und Gemeinde” eigens für Linnich geschrieben.

Er hob darin die Bedeutung hervor, die gerade der ländliche Raum für unsere Kultur hat. „Es gibt in der Kultur keine Provinz, aber in der Provinz Kultur”, war dabei wohl der herausragendste Satz. So sah es auch Witkopp, allerdings musste er zu bedenken geben: „Der Linnicher Kultursommer steht unter einem schlechten Stern”.

Im nächsten Jahr wird die Stadt die Organisation nicht mehr übernehmen können. Dafür müssen freiwillig Helfer gesucht werden. Die Stadt führe allerdings schon Gespräche mit verschiedenen Vereinen, um den Kultursommer im nächsten Jahr zu retten.

Nun aber wollte man zunächst einmal den Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe feiern und hatte aus diesem Anlass die Gruppe „Beets nberries” aus Erkelenz nach Linnich eingeladen. Natascha Wenrich (Gesang), Norbert Winzen (Gitarre), Ralf Hintzen (Klavier) und Bernd Birkmann (Perkussion) nahmen die zahlreichen Gäste mit auf einen Ausflug in die Welt des Soul, Rock, Pop und Jazz und spannten diesen Bogen von den vierziger Jahren bis heute.

Annie Lennox, Toto, Alan Parson oder Bruno Mars waren nur einige der Interpreten, deren Lieder sie covern. „Unplugged” ist ihre Spezialität, und ihren Songs drücken sie einen ganz besonderen Stempel auf.
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