Jülich - Der „Science Express” macht Wissenschaft erlebbar

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Der „Science Express” macht Wissenschaft erlebbar

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science express bild
Der multimedial ausgebaute „Science Express” bringt auf mehr als 300 Metern Forschung und Technologie zum Anfassen und Staunen.

Jülich. Der „Science Express” macht am Donnerstag Station in Jülich. In zwölf Themenwagen informiert der Wissenschaftszug bis zum 6. Juni über die Welt von morgen, zeigt Entwicklungen, die gerade erst im Entstehen sind, aber in 20 Jahren Teil des Alltags sein können.

Offiziell begrüßt wird der Zug am Donnerstag, 4. Juni, um 11 Uhr an Gleis 4 des Jülicher Bahnhofs durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesforschungsministerium und Bundestagsabgeordneten Thomas Rachel.

Der über 300 Meter lange „Science Express” ist Teil der Aktionen im Wissenschaftsjahr 2009. Unter dem Motto „Forschungsexpedition Deutschland” hält er in über 60 Städten und macht für die Bürger vor Ort Wissenschaft erlebbar: von der Suche nach den Ursprüngen unserer Welt über das Zusammenwachsen von Bio-, Nano-, Informations- und Kognitionswissenschaften bis hin zur Zukunft von Medizin, Ernährung, Mobilität oder Energie.

In Wagen 12 der „Expedition Zukunft” kommen die Forscher von morgen auf ihre Kosten. Einfache, aber eindrucksvolle Experimente vermitteln Denk- und Arbeitsweisen von Wissenschaftlern und Ingenieuren.

Im Mitmachlabor können Schulklassen und Familien mit Kindern zu den Themen „Cooler Kunststoff - ein Werkstoff mit Überraschungseffekt” und „Heiße Zellen - Solarenergie für kreative Anwendungen” forschen.

Hirnschrittmacher

Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) ist mit seinem „Hirnschrittmacher” in der Ausstellung vertreten. Das Gerät bietet völlig neue Möglichkeiten, die Parkinsonsche-Krankheit zu behandeln. Das FZJ veranstaltet zudem am Freitag, 5. Juni, ab 18 Uhr im Kulturbahnhof eine „Kleine Nacht der Wissenschaft”. Gezeigt wird der Film „Unsere Erde”.

Diese spektakuläre Naturdokumentation macht die atemberaubende Schönheit des blauen Planeten, aber auch ihre Bedrohung durch den Menschen deutlich. Anschließend können die Zuschauer mit Wissenschaftlern des FZJ und der FH Aachen diskutieren. Volker Uerlings von unserer Zeitung wird den Abend moderieren.

Der Eintritt zum Zug und zur „Kleinen Nacht der Wissenschaft” ist frei. Wochentags ist der Zug von 9 bis 17 Uhr (letzter Einlass), samstags von 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass) für Besucher geöffnet.
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