Der „rote Traum” geht in Erfüllung

Von: jago
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Im Verlauf einer ökumenischen
Im Verlauf einer ökumenischen Zeremonie segneten Pfarrerin Karin Latour und Diakon Manfred Kappertz das neue Einsatzfahrzeug der Löschgruppe Hasselsweiler der Freiwilligen Feuerwehr Titz ein. Foto: Jagodzinska

Hasselsweiler. Von einem „roten Traum” sprach der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen und meinte damit das neue Einsatzfahrzeug HLF 20/16, das nun offiziell der Löschgruppe Hasselsweiler der Freiwilligen Feuerwehr Titz übergeben und eingesegnet wurde.

Das neue Fahrzeug ersetzt einen in die Jahre gekommenen Einsatzwagen, der seit 1987 an 465 Einsätzen beteiligt war. Durch die Übernahme von Ausrüstungsgegenständen wurden die Beschaffungskosten um 25.000 Euro auf 343.000 Euro reduziert. Die Investition sieht Frantzen als gut angelegt an, da sie „eine hohe Dividende, nämlich die erhöhte Sicherheit für die hier lebenden Menschen” mit sich bringe.

Hauptbrandmeister Michael Höfels, Gemeindebrandmeister Martin Ross und Zugführer Robert Holzportz ließen in ihren Ansprachen erkennen, wie wichtig es ist, dass „motivierte Feuerwehrleute zur Pflichterfüllung auf vernünftiges Material und technisch auf dem bestmöglichen Standard stehende Fahrzeuge” Zugriff haben. Mit dem neuen Fahrzeug lassen sich 90 Prozent aller Einsatzarten autark abdecken.

Die ökumenische Einweihungs- und Einsegnungszeremonie gestalteten die evangelische Pfarrerin Karin Latour und Diakon Manfred Kappertz, der selbst der Löschgruppe Hasselsweiler angehört und zudem mit der Feuerwehr-Seelsorge beauftragt ist. Kappertz sprach den Mut und die Tatkraft der Wehrleute an, für die er stets ein Gebet ausspricht, „wenn ich irgendwo eine Feuerwehrsirene im Einsatz höre”.

Für Pfarrerin Latour bedeutet das Vorhandensein einer funktionierenden Feuerwehr das „gute Gefühl, dass sie da sind, wenn man sie braucht”. Die Brandruinen als Folgen der Taten eines Brandstifters aus den Reihen der Titzer Feuerwehr zu Beginn des Jahres sind im Gemeindegebiet noch präsent.

Bürgermeister Frantzen legte erneut großen Wert darauf, diese Vorfälle als die Taten eines Einzelnen zu sehen, die „in keiner Weise dazu führen dürfen, die Titzer Feuerwehr in Misskredit zu bringen”. Die Bestätigung seines uneingeschränktes Vertrauens und seines Respekts für deren selbstlosen Einsatz wurde von den zahlreichen Gästen mit reichlich Beifall bedacht.
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