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Der Irrsinn erreicht das Rathaus: Freche Frauen jagen müde Männer

Von: hfs./ojo/ng/jago
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Vor soviel holder Weiblichkeit und dem Prinzenpaar Carmen und Toni Johnen aus Freialdenhoven musste Aldenhovens Bürgermeister Lothar Tertel (l.) passen, rückte freiwillig die Schlüssel zu seinem Rathaus heraus, das danach viele Jecken im Sturm nahmen. Foto: hfs.

Jülicher Land. Pünktlich um 11.11 Uhr stürmten die Möhnen das Rathaus in Jülich. Bürgermeister Heinrich Stommel konnte sich gegen die jecke Übermacht nicht wehren und übergab dem Jülicher Kinderdreigestirn den Schlüssel zur Stadt.

Unter dem Motto „NKF (Neues Kommunales Finanzmanagement) glaubt jedermann, fangen goldene Zeiten an”, feierten die „Wilden Weiber” mit den Jülicher Karnevalsgesellschaften und dem Bürgermeister.

In Linnich überließ Verwaltungschef Wolfgang Witkopp nur widerstrebend die Herrschaft über die Amtsstube den närrischen Sturmtruppen. Versorgt mit 400 Brötchen und 300 Litern Bier war die Versuchung groß, sich zu verbarrikadieren, gestand der oberste Reiter des Amtsschimmels. Letztendlich wurde das Rathaus von den Narren genommen, die von den Boslarer „Alle Mann” angeführt wurden.

Im Doppelort Inden/Altdorf musste sich Ulrich Schuster im warm anziehen - als „Neptun vom Indelandsee”. Der gab sich schnell geschlagen und machte die Ratshaustüren frei zum Ansturm der Jecken. „Man merkt schon den Wind, der vom See kommt”, meinte Schuster, der freiwillig die Rathauskasse abgab.

„Als die ersten Karnevalshits ertönten, sind meine Bediensteten geflüchtet.” Aldenhovens Bürgerchef Lothar Tertel zog sich ebenfalls hinter die Theke zurück, um die Narren zu bewirten. Im Mittelpunkt standen die Prinzenpaare aus Freialdenhoven und Siersdorf. „Hier habt ihr den Rathausschlüssel”, sagte Tertel.

„Wir waren dabei, uns zu motivieren, um fehlerfreies Handeln zu praktizieren, keine Bürgerwünsche mehr zu ignorieren, keinen Ratsbeschluss mehr zu boykottieren”, bekannte der als „kleiner Bürgermeister” bezeichnete Titzer Beigeordnete Jürgen Frantzen.

Anstelle von „Josef Nüßer war er der neue Küsser”. Schlüssel übergab Frantzen an die Titzer Frauengemeinschaft, die KGs Rot-Gold Rödingen-Höllen, Total Verdötsch, Frohsinn Opherten und IG Titzer Karneval.
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