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Der Grundschulverbund funktioniert völlig reibungslos

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Rektorin Susanne Kösters (l.) stellte dem Schulausschuss vor, was sich im Grundschulgebäude am Bendenweg verändert Foto: Jonel

Linnich. „Offiziell gibt es KGS und GGS Linnich nicht mehr.“ Dieser Satz hätte noch vor wenigen Jahren einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. In der Gegenwart erfüllt diese Aussage Susanne Kösters mit freudiger Genugtuung.

Die Leiterin des Grundschulverbundes Linnich, bestehend aus Katholischer Grundschule und Gemeinschaftsgrundschule, steht aus tiefer Überzeugung zu dem Ziel, Trennendes zu überwinden und zusammenzuführen, was zusammen gehört.

Dass das seit Beginn des laufenden Schuljahres schon gelebte Praxis ist, vermittelte sie dem Schulträger anschaulich bei einem Besuch des Schulausschusses im Grundschulgebäude. In dem hat sich einiges verändert. Die Vitrinen im Foyer sind verschwunden. Sie hätten den Lehrer- und Verwaltungsbereich irgendwie vom Schulbereich abgetrennt, erklärte Susanne Kösters den Gästen. Jetzt füllen Bänke den Raum, den die Vitrinen belegten. „Die werden sehr gut angenommen.“

Das Lehrerzimmer ist vielleicht der sichtbarste Beleg des Grundschulverbundes. Das bisherige Konferenzzimmer im Erdgeschoss erwies sich als zu klein, um die komplette Belegschaft von zuvor zwei eigenständigen Lehrerkollegien aufzunehmen. Das Problem wurde sozusagen mit dem Hammer gelöst. Die Wand zwischen Konferenzraum und Computerraum wurde eingerissen und der Computerraum verlegt. Jetzt hat das Konferenzzimmer Platz genug, um die 24 Lehrkräfte an einem Tisch zu versammeln.

Zu den baulichen Neuerungen zählt der Küchentrakt, der nicht nur im Grundschulgebäude erweitert wurde. Dort können die Kinder im Obergeschoss und nun auch im Erdgeschoss in entsprechend ausgestatteten Küchen Plätzchen backen. Nebenan, im Anbau der Gemeinschaftshauptschule, in dem die Offene Ganztagsgrundschule untergebracht ist, wurde ebenfalls eine neue Küche eingebaut. Dort sind jetzt alle Kinder, sowohl die aus der Ganztagsbetreuung als auch die der Übermittagbetreuung, unter einem Dach.

Richtig was her macht schließlich auch die Schulbibliothek. Die Bücher stehen nach Farben geordnet in den Regalen. So finden die Kleinen auf Anhieb die ihrem Schuljahr zugedachte Lektüre.

Wichtiger aber als alle bauliche Veränderung ist der neue Geist, der durchs Gebäude zieht. Von der Elternpflegschaft bis ins Lehrerkollegium wird das Zusammengehen beider Schulen „nur positiv“ gesehen, versicherte Susanne Kösters dem Schulausschuss.

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