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Der, der alten Klassikern neues Leben einhaucht

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Widmet sich dem jungen und rennomierten Schiller: Lutz Görner.

Jülich. Tosende Begeisterungsstürme bei einer Lyrik-Rezitation sind nichts Außergewöhnliches, jedenfalls nicht bei Lutz Görner. Der Tausendsassa des gesprochenen Wortes schafft es spielend, selbst den verstaubtesten Klassikern neues Leben einzuhauchen.

In seinem neuen Programm entreißt er Friedrich Schiller dem festen Griff eines öden Schulkanons.

Auf Initiierung der FH Aachen Campus Jülich ist Lutz Görner am Sonntag, 16. Januar, um 16 Uhr im Audimax, mit dem Gitarristen Stefan Sell zu Gast.

„Opiumschlummer und Champagnerrausch”, bereits der Titel des Programms lässt den Menschen Schiller hinter der Denkmalsfassade aufblitzen. Im ersten Teil des Programms widmet sich Lutz Görner dem armen und wilden Schiller der „Räuber” und des „Don Carlos”. Der zweite Teil gilt dem renommierten Schiller, der neben Goethe bedeutendster Vertreter der Weimarer Klassik war, aber mit nur 45 Jahren starb.

„Ich will den Dichter nicht besser darstellen, als er ist. Aber ich versuche, ihn liebevoll zu behandeln, so dass die Leute, wenn sie nach Hause gehen, im Bücherschrank nachsehen: Haben wir eigentlich Schiller? Lese ich mal”, kommentiert Görner. Der Dichter habe es verdient, „dass wir mit unseren heutigen Augen auf seine zeitlose Botschaft schauen”. Die Qualität der Rezitation Görners hilft dabei.

Stefan Sell begleitet den Rezitator auf der Gitarre mit Musik von Willibald Gluck und Antonio Zingarelli klangschön. Aber auch Werke von Bach, Haydn, Beethoven und Schubert kommen zu Gehör. Der Abend verspricht hochkarätige Unterhaltung mit literaturwissenschaftlichem Anspruch.

Karten sind im Vorverkauf zu 16,50 Euro inklusive Vorverkaufsgebühr bei der Buchhandlung Fischer in Jülich, 02461/93780, und an der Abendkasse erhältlich. Die Karten kosten 18 bzw. 9 Euro für Menschen unter 21 Jahren. Es wird darum gebeten, die Parkplätze hinter der FH Richtung Welldorf zu benutzen.
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