Jülich - Der Brückenkopf-Park muss im Juli gewaltig aufholen

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Der Brückenkopf-Park muss im Juli gewaltig aufholen

Von: ojo
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Jülich. Die monatliche Bilanz zum Besucherzuspruch des Jülicher Brückenkopf-Parks bietet in diesem Jahr keinen Anlass zu Freude. „Nicht zufriedenstellend“ nennen der amtierende Parkchef Hajo Bülles und sein Chef vom Dienst, Heinz Horrig, übereinstimmend die Zahlen, die immer noch deutlich hinter denen des Vorjahres zurückliegen. Und das in allen Belangen. Das Erfreuliche ist rar gesät.

Der Absatz von Dauerkarten hat mit Beginn des Ferienmonats Juli spürbar angezogen. Das liegt hauptsächlich daran, dass seit dem 1. Juli die Halbjahresdauerkarten angeboten werden. Die rechnen sich besonders. „Drei Mal den Park besucht, und die Karte hat sich amortisiert“, rechnet Bülles vor. Unter dem Strich aber liegt auch beim Dauerkartenverkauf das Jahr 2012 um gut 300 vorn. Die Zielvorgabe lautet 2560 Karten, die bis zum Jahresende abgesetzt werden sollten. Das ist machbar.

Schwieriger wird eine andere Marke zu übertreffen sein: 28 791 Besucher zählte der Brückenkopf-Park im Juli 2012. Angesichts der 781 Besucher in den ersten drei Tagen des laufenden Monats ist gewaltig was aufzuholen. „Wir müssen in diesem Monat 28 000 Besucher kriegen!“ Heinz Horrigs Feststellung klingt da fast wie ein Stoßseufzer um himmlischen Beistand. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Masse an Besuchern allein um des Parks willen strömen müsste. Denn diesmal entfällt das Dopingmittel Großveranstaltung à la Feuerwerk-Festival, das in den vergangenen Jahren die Schaulustigen zu Tausenden in den Park lockte.

Die Hoffnungsträger, dass das Ziel nicht gänzlich unerreichbar bleibt, lauten Sommerferien und schönes Wetter. Letzteres könnte möglicherweise schon an diesem Wochenende beweisen, wie mobilisierend Sonnenschein und angenehme Temperaturen sein können. Heinz Horrigs Beobachtung: „Sobald die Sonne scheint, haben wir 1000 Leute im Park.“ Auch grünes Licht könnte Wunder wirken.

Wenn endlich die Sanierung der sogenannten Kirmesbrücke, die die Stadt mit dem Stadteingang des Brückenkopf-Parks verbindet, beginnen würde, würde auch dort wieder im Kassenhäuschen Zählbares im der Kassette klimpern. Derzeit läuft da so gut wie gar nichts. „Viele Jülicher scheuen den Weg über die Rurbrücke und dann am Parkzaun vorbei zum Eingang“, stellt Bülles fest. Die Sanierung vor allem des maroden Brückengeländers wird erst erfolgen, wenn der Haushalt der Stadt von der Kommunalaufsicht genehmigt ist.

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