Jülich - Den Musikern auf den Leib geschrieben

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Den Musikern auf den Leib geschrieben

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Jülich. Das „Arirang-Quintett” mit Friedrich Haberstock (Flöte), Jörg Schneider (Oboe), Steffen Dillner (Klarinette), Sebastian Schindler (Horn), Monika Schneider (Fagott) gestaltet am Sonntag, 15. November, in der Schlosskapelle das dritte Konzert der Saison 2009/10 der „Jülicher Schlosskonzerte”.

Das Programm umfasst klassisch-romantische und zeitgenössische Werke: Johan Kvandal, Bläserquintett op. 34; Jos M. Sánchez Verdú, „Hekan I” für Bläserquintett; Wolfgang Amadeus Mozart, Serenade c-moll, KV 406; Joseph Miroslaw Weber, Quintett F-Dur.

Zu beiden Werken des ersten Programmteils hat das Arirang-Quintett persönliche Beziehungen: Das erste hat das Ensemble bei einer Konzertreise nach Oslo entdeckt. Die Noten hat ihnen die Witwe Kvandals persönlich überreicht. Kvandal ist der bedeutendste norwegische Komponist des 20. Jahrhunderts, dessen Werke gegenwärtig weltweit zunehmendes Interesse finden.

Trotz des Einflusses zeitgenössischer Kompositionstechniken hat er einen eigenen nordischen Stil voller interessanter Klangeffekte gefunden. Das Stück des preisgekrönten spanischen Komponisten Sánchez Verdú ist ein dem Arirang-Quintett gewidmetes und von ihm uraufgeführtes Auftragswerk des Bonner Beethovenfestes 2008.

Das Arirang Bläserquintett wurde 2002 während einer Konzertreise der Jungen Deutsche Philharmonie nach Korea gegründet. Das Ensemble ist benannt nach dem koreanischen Volkslied Arirang, das die Freude der jungen Künstler am gemeinsamen Musizieren am treffendsten zum Ausdruck bringt.

Als Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs 2007 wurde das Ensemble in die 52. Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler” aufgenommen. Inzwischen hat es den Ruf eines der besten deutschen Bläser-Ensembles.
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