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Den Markt richtig ins Herz geschlossen

Von: zts
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Auch für die Siersdorfer Seni
Auch für die Siersdorfer Seniorin Hanni Thoma bedeutet der Netto-Markt wiederum ein „Stück Selbständigkeit”, denn selbst mit dem Rollator kann sie jetzt wieder „unbeschwert einkaufen”. Foto: Zantis

Siersdorf. Seit der Eröffnung des Supermarktes im Juli in Siersdorf hat sich der Verbraucher-Markt zu einem „wahren Ortsmittelpunkt entwickelt”. Das stellt Ortsbürgermeister Franz-Josef Errens fest. „Nun müssen die Bürger nicht mehr nach auswärts fahren, denn mit der großen Angebotspalette ist eine Rundumversorgung gewährleistet.”

Der Einkauf sei damit für viele ältere Menschen leichter geworden. Sie sind nicht mehr „auf Busfahrten oder Mitfahrmöglichkeiten angewiesen, sondern können alles unabhängiger gestalten”.

Auch der Betreiber, die Edeka-Tochter Netto, ist mit der Entwicklung der Filiale in der Mühlenstraße, die am 3. Juli eröffnet worden ist, zufrieden. Wie Marc Knisch, Gebietsleiter Expansion der Netto-Niederlassung Kerpen, berichtet, „ist es in der Tat richtig, dass der Markt schon in den ersten Wochen gut angenommen wurde und wir mit den Zahlen zufrieden sein können”. Denn das Projekt sei nicht ohne Risiken gewesen, „da das Einzugsgebiet selbst für Netto sehr überschaubar ist”.

„Da wir jedoch sortimentsabhängig in solch kleinen Einzugsbereichen die Vollversorgerfunktion übernehmen, ist besonders die Akzeptanz bei der Bevölkerung in Siersdorf und den angrenzenden Orten sehr wichtig.” „Nach meiner Bewertung haben wir in Siersdorf eine sehr gute Basis vorgefunden. Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Siersdorfer uns als ihren Markt mittlerweile ins Herz geschlossen haben. Man hofft in der Zentrale, dass die Einwohner den kurzen Weg zum Einkaufen auch in Zukunft bevorzugen.”

Für die Filialleiterin Henriette Kuhlmann und ihre Stellvertreterin Dorina Isenberg hat sich der Markt am Ortseingang schon zu einem „Dorf-Zentrum” entwickelt. „Man hat den Eindruck, dass die Kunden zufrieden sind. Was auch durch viele positive Äußerungen bestätigt wird” - insbesondere von Seiten der älteren Kindschaft.

Um die Verkehrssicherheit auf der Mühlenstraße zu erhöhen, wird es nicht den von Kommunalpolitikern geforderten Zebrastreifen geben. Wie die Aldenhovener Baudezernentin Anita Klotz erläutert, sehe das Straßenverkehrsamt nach Verkehrsmessungen dazu keinen Anlass. Auch werde die Fahrbahn nicht am Ortseingang verengt, sondern erst hinter dem Supermarkt.

Bezahlt wird dies vom Investor, der Gaschler Projektplanungs GmbH, Hergatz/Bayern. Gaschler hat auf dem fast 5000 Quadratmeter großen Grundstück rund 1,5 Millionen Euro investiert.
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