Jülicher Land - Den Bauhöfen geht das Streugut aus

Den Bauhöfen geht das Streugut aus

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Tonnenweise, aber mit Fingerspitzengefühl wird das Salz ausgebracht. Langsam jedoch wird das Streumaterial im knapp.

Jülicher Land. Streusalz wird knapp im Jülicher Land. Selbst die Straßenmeisterei (SM) Jülich und die Autobahnmeisterei (AM) Titz, die bevorzugt mit Streugut beliefert werden, müssen jetzt haushalten und noch sparsamer streuen.

Die beiden Meistereien gehörern zum Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW), der alle Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen in diesem Bundesland plant, baut, betreibt und somit im Winter auch streut und räumt.

Wie der stellvertretende SM-Leiter Norbert Krüttgen am Donnerstag erklärte, sind in Jülich noch rund 400 Tonnen Salz gelagert. Das reiche aus, um „über das Wochenende zu kommen”. Krüttgen wartet auf eine neue Lieferung, „sonst bekommen die Kommunen nichts”. Seit Donnerstagmorgen ist davon etwa der Bauhof der Gemeinde Aldenhoven betroffen.

Die SM ist für 330 Kilometer Bundesstraße und Landestraße zuständig, die mit sechs Fahrzeugen und 22 Mitarbeitern geräumt und gestreut werden. Bei Bedarfsspitzen wird zudem noch ein Lohnunternehmen in Marsch gesetzt.
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