Dem Klang des Kuckucks auf der Spur

Von: Kr.
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Auf den Spuren der Singvögel
Auf den Spuren der Singvögel wandelten 20 Teilnehmer bei einer Vogelexkursion entlang des Flossdorfer Rurufers.

Floßdorf. Der Kuckuck machte sich schon unüberhörbar bemerkbar, da waren die rund 20 Teilnehmer der Vogelstimmen-Exkursion noch nicht einmal vom Floßdorfer Sportplatz losgegangen. Doch es waren die Singvögel, die weniger eindeutig zu identifizieren sind und die sich deutlich rarer machen in der Natur, denen die Wanderer auf der Spur waren.

Eingeladen hatten zu dieser Exkursion die Linnicher Grünen und natürlich war auch ihr Vorsitzender Cato Hilfert mit von der Partie. In Dr. Lutz Dalbeck, Biologe und stellvertretender Leiter der Biostation im Kreis Düren hatten die Teilnehmer einen kompetenten Wegbegleiter an ihrer Seite.

Da Dr. Dalbeck auch als Biberbeauftragter tätig ist und selbst in seiner Freizeit sich diesem Tier widmet, wollte man natürlich auch auf seinen Spuren wandeln. So ging der Marsch also am Sportplatz los und kaum war man die ersten Schritte gegangen, stieß man auch schon auf Hinweise für Bibervorkommen.

Eine rund herum angenagte Weide zeigte deutlich: „Hier muss eine Biberkolonie sein.” Allerdings machte der Biologe den Naturfreunden nur wenig Hoffnung, die Tiere auch zu Gesicht zu bekommen. Zum einen sind sie sehr scheu, zum anderen sind mittlerweile die Ufer- und Wegränder so stark bewachsen, dass dort auch kein Durchkommen wäre.

Aus Gründen des Naturschutzes sollte man sie außerdem nicht betreten. So ging man also los in Richtung Schloss Kellenberg. Von dort wollte man zum Barmener See, wo man an einem Damm eine solche Biberkolonie aus der Nähe sehen würde. Viel wusste Dalbeck über das Tier und seine Lebensgewohnheiten zu berichten. Als Anschauungsmaterial hatte er sogar ein Biberfell dabei. Doch auch die Vogelwelt kam bei dieser rund zweieinhalb stündigen Wanderung nicht zu kurz.

Rund 50 bis 60 Vogelarten findet man entlang der Rur. Diese Menge an Vogelstimmen würde jeden überfordern. Deshalb beschränkte sich der Biologe darauf, zwei bis drei genau vorzustellen. Und auch sie hörte er gleich zu Beginn der Wanderung. Da waren zum einen der Zilpzalp und die Mönchsgrasmücke, auf die er näher einging. Natürlich hatte er auch über diese Tiere, ihr Aussehen und ihre Lebensweise eine ganze Menge zu berichten, so dass die Teilnehmer mit vielen Infos zurück kehrten.
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