„De Familich“ rockt den Kulturbahnhof

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„Familich-Oberhaupt“ und Bläck Fööss-Komponist Wolfgang Anton (r.) hatte mit seiner Band wieder viel Spaß beim rundum gelungenen Auftritt im Jülicher Kulturbahnhof. Foto: Blanche

Jülich. „Ich find’ dat einfach klasse hier im KuBa!“ Wolfgang Anton, Komponist der „Bläck Fööss“ sowie Band-Chef der Kölner Kneipen-Kultband „De Familich“ genehmigte sich kurz vor seinem Auftritt noch ein Glas Kölsch in der Kneipe des KuBa.

„Gestern haben wir bei den Maikundgebungen in Köln vor rund zehntausend Menschen unser neues Programm „Bock op Rock gespielt, das war der Hammer! Und, ob’s heute hier voll wird oder nicht, ist mir total egal, Hauptsache wir können es wieder spielen!“

Ausgelassene Stimmung

Und es wurde voll im KuBa. Nachdem „De Familich“ bereits im Januar beim traditionellen Einsingen in den Karneval für ein ausverkauftes Haus und ausgelassene Stimmung im KuBa gesorgt hatte, konnte sich das buntgemischte Publikum über das langersehnte Wiedersehen mit Wolfgang Anton und seiner „Familich“ freuen.

Anton, der mit Liedern wie „Wenn et Leech ussjingk im Roxy“ oder „Loss mer singe“ bekannte Bläck Fööss-Hits komponierte, zog es nach der turbulenten Karnevalszeit nach Sri Lanka, um ungestört neue Titel schreiben zu können. Schon Anfang des Jahres feilte er zusammen mit KuBa-Chef Cornel Cremer an einem Konzert, das ganz im Stile des klassischen Rock ’n’ Roll gehalten werden sollte. Eine neue Dimension der kölschen Kultmusik also, die die Jülicher Rockfreunde von den Stühlen reißen sollte. Und es sollte gelingen.

Bei Songs wie „Mir sin stark“, „Op de Trumm jeklopp“ oder „Mir schingk de Sunn us d’r Fott“ was soviel bedeutet wie „Mir scheint die Sonne aus dem Hintern“, hielt es keinen einzigen Gast an diesem Abend auf selbigem.

„De Familich“, an diesem Abend in leicht veränderter Besetzung, mit Wolfgang Anton, Josef Loup, Christian Heumann, Vladi Nowakowski, Ande Rodrigo und Christian Hecker hat in Jülich bereits jetzt einen Kreis eingefleischter Fans.

Dabei wurde „De Familich“ erst im Jahre 2005 gegründet. 2007 gab es schon die ersten Auftritte im Kölner Karneval, kurz darauf folgten Engagements vor großem Publikum im legendären Kölner Millowitsch-Theater oder in der Lanxess-Arena.

Dass es mit der Kultband weiter steil bergauf gehen möge, wünschten die begeisterten Gäste ganz bestimmt, die sich voller Wehmut aber mit einem Riesenapplaus bei den Kölner Musikern bedankten und insgeheim wohl schon auf das nächste Konzert brennen.

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