Jülich/Altena - Das Tischtennis-Oberhaus lockt Indeländer

Das Tischtennis-Oberhaus lockt Indeländer

Von: Jörg Sauer
Letzte Aktualisierung:
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Im bisherigen Saisonverlauf der beständigste Spieler des TTC Indeland: Der junge Ukrainer Dmytro Pysar weist bislang eine Einzelbilanz von 12:2 aus. Foto: Kròl

Jülich/Altena. Häufig scheiterte der TTC Indeland Jülich um eine Haaresbreite am Sieg oder, wie es vergangene Woche geschah, sogar an einer Sensation. Doch ein Blick auf die Tabelle eröffnet, dass der TTC nur zwei Minuspunkte vom aktuellen Tabellenführer Velbert entfernt ist. Demnach scheint es fast unglaublich, was für den TTC möglich gewesen wäre, wenn er etwas glücklicher agiert hätte. Mit einem Sieg in Altena (Sonntag um 14 Uhr) besteht immer noch die Chance die Hinrunde auf einem absoluten Topplatz abzuschließen.

„Unsere Mannschaft hatte am Anfang der Saison mit Sicherheit nicht die Qualitäten, die unsere Teams in den vorherigen Jahren hatten. Doch mittlerweile haben sich unsere Spieler gut entwickelt und das gesamte Team hat eine tolle Form. Wir werden Altena auch ohne Trinko Keen schlagen“, kommentierte TTC-Chefcoach Johannes Dimmig. Trotz der Startschwierigkeiten und einigen knappen, unglücklichen Spielen hat der TTC immer noch alle Chancen, um den Titel mitzuspielen, wenn es die Vereinsführung will.

„Falls sich aus wirtschaftlicher Sicht die Möglichkeit ergibt, erste Bundesliga zu spielen, hätten wir in der Rückrunde die Möglichkeit, Trinko Keen auch bei den Auswärtsspielen einzusetzen. Zudem haben wir mit dem Chinesen Lai Wei noch ein Ass im Ärmel. Er steht uns zur Verfügung und wir könnten ihn zur Rückrunde für den TTC melden. Aber mir ist es mindestens genauso wichtig, dass ich unseren jungen deutschen Spielern Einsätze in der 2. Bundesliga ermögliche“, erzählte TTC-Boss Arnold Beginn.

Im Klartext: Wenn der TTC die Zusage eines starken Sponsors erhält, wäre die Deutsche Tischtennis-Liga (DTTL) sportlich sicher zu realisieren. Wer hätte das noch vor wenigen Wochen gedacht?

Doch zunächst konkret zum Spiel beim TTC Altena: Die Indeländer sind leicht favorisiert. Im oberen Paarkreuz sollte es mindestens zu einem 2:2 reichen. Karakulak sollte für Lauric und Mühlbach schlagbar sein, selbst gegen Altenas Nummer Eins, den Japaner Yoshihiro Ozawa, haben die Jülicher eine gute Chance.

In der Mitte ist Dmytro Pysar eine Bank und Michael Servaty könnte ebenso punkten. Für das unter Paarkreuz gelten die gleichen Vorzeichen: Gianluca Walther, der momentan in absoluter Topform spielt, sollte Nimtz und Buch sicher schlagen können. Auch Anton Adler ist keineswegs chancenlos.

„Wenn wir nur im Ansatz die Leistung von Bergneustadt wiederholen, dann wird in Altena nichts anbrennen. Lauric, Pysar und Walther sind in Topform, und alle anderen zeigten in der vergangenen Woche sehr gute Leistung im Training. Das ist der Grund für meinen Optimismus“, prophezeit Trainer Dimmig einen weiteren Erfolg.

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