Jülich - Das Parken in Jülich wird teurer, aber Samstag bleibt gebührenfrei

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Das Parken in Jülich wird teurer, aber Samstag bleibt gebührenfrei

Von: -vpu-
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Das innerstädtische Parkplatz-Zentrum an der Zitadelle wird wochentags teurer, bleibt aber samstags drei Stunden gebührenfrei. Foto: Uerlings

Jülich. Die Erhöhung der Parkgebühren in Jülich ist im Grunde beschlossene Sache. Im Ausschuss für Planung, Umwelt, Bauen zeichnete sich eine sehr große Mehrheit für eine Erhöhung – Faustformel: Steigerung um 20 Prozent – ab. Das müssen aber noch zwei weitere Gremien absegnen, bevor die Änderungen dann greifen. Einen Service wird sich die Stadt Jülich weiter leisten: das kostenlose Parken an Samstagen.

Damit wird auch einem Wunsch des Jülicher Handels Rechnung getragen. Die Grünen, die auch für Samstage Gebühren einführen wollten, blieben bei diesem Antrag, erhielten aber keine Unterstützung.

Im Detail: Die Gebühren an den Parkscheinautomaten in der Kernstadt klettern um 10 Cent auf 60 Cent je halbe Stunde, auf den übrigen ausgeschilderten Stellplätzen um 5 Cent auf 30 Cent je halbe Stunde. Entsprechend soll auf dem Parkdeck Zitadelle der Tarif um 10 Cent je Einheit steigen, in den Untergeschossen um 5 Cent. In der Tiefgarage würde die maximale Tagesgebühr bei 4,20 Euro liegen. Insgesamt sollen jährlich rund 100 000 Euro mehr eingenommen werden, schätzt die Verwaltung.

Im Ausschuss kam auch das Thema Rurtalbahn-Haltepunkt „An den Aspen“ zur Sprache. Wie berichtet, sieht sich die Rurtalbahn nicht in der Lage, dieses durchgeplante Projekt 2014 umzusetzen. Der zusätzliche Bahnsteig im Nordviertel war aber wichtiger Bestandteil in der Anbindung des dann sanierten und ausgelasteten Schulzentrums über den Öffentlichen Personen Nahverkehr.

Beigeordneter Martin Schulz verlas eine fast kryptisch formulierte Erklärung der Rurtalbahn. Frei übersetzt: Der neue Haltepunkt könnte die „Fahrplanstabilität und die Anschlusssicherheit“ gefährden. Das verwunderte viele Politiker. Wolfgang Gunia: „Mir kommt das so vor, wenn ich etwas nicht will, finde ich 100 Gegengründe. War das Fahrplanproblem nicht vorher bekannt?“ Vorsitzender Erich Gussen (beide CDU) erinnerte sich: „Wir wurden informiert, der Haltepunkt ist in den Fahrplan zu integrieren, da ist noch Luft.“

Martin Schulz erklärte, dass die Verwaltung etwas überrumpelt worden sei vom Rückzieher der Rurtalbahn. Immerhin: Es soll kurzfristig einen Termin zwischen Stadt und Rurtalbahn geben. Das Ergebnis ist aber offen.

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