Jülich - Das Jülicher Kulturprogramm für die neue Spielzeit steht

Das Jülicher Kulturprogramm für die neue Spielzeit steht

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Axel Fuchs (v.l.), Dezernentin Doris Vogel und Amtsleiter Christoph Klemens präsentieren die neue Kulturbroschüre. Foto: Stadt Jülich / Stein

Jülich. „Wissen und Weisheit“ ist die neue Spielzeit in Jülich überschrieben. Sie spielt mit diesen beiden Begriffen, die das Leben der Menschen prägen. Das Wissen bedeutet durch eigene Erfahrung oder durch Lernen Kenntnisse zu erlangen, so dass zuverlässige Aussagen möglich werden. Ein Baum ist eine große Pflanze mit Stamm, Ästen, Zweigen und Blättern oder Nadeln, die viele Meter hoch wächst.

Die Weisheit geht einen Schritt weiter und meint das Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen die jeweils sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren. Weisheit hat den Wald im Blick, nicht nur Bäume.

Passend dazu startet die Reihe am 20. Oktober in der Stadthalle mit Dürrenmatts „Die Physiker“ in der Inszenierung des Rheinischen Landestheaters Neuss. Drei Morde geschehen kurz nacheinander. Ort des Verbrechens ist die private Nervenheilanstalt der ehrenwerten Dr. Mathilde von Zahnd. Möbius, ein genialer Physiker, hat sich dort zurückgezogen und spielt den Wahnsinnigen, um die Welt vor seinen Entdeckungen zu schützen.

Außer ihm befinden sich noch zwei weitere scheinbar Geisteskranke in der Anstalt, die sich für Isaac Newton und Albert Einstein halten. In Wahrheit aber sind beide Agenten konkurrierender Geheimdienste…

Friedrich Dürrenmatt stellt die Frage nach der Verantwortung des Wissenschaftlers. Egal, wie er sich entscheidet, ob er der Politik zu Diensten ist oder nicht, die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Die Reihe wird am 1. Dezember mit der Komödie „Raus aus dem Swimmingpool, rein in mein Haifischbecken“ des Landestheaters Detmold fortgesetzt.

Am 20. April gastiert das Grenzlandtheater mit dem Klassiker „Cyrano de Bergerac“ in der Stadthalle und zum Abschluss zeigt das Grenzlandtheater die Komödie „Winterrose“ am 8. Juni.

„Schauen sie rein ins Heft und besuchen Sie die Kulturveranstaltungen – danach wissen sie mehr und ihre Chance selbst „weiser geworden zu sein“ ist sicherlich gestiegen“, schreibt die Stadt.

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