Jülich - Dancebattle: Atemberaubende Spins, Flares und Scarecrows

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Dancebattle: Atemberaubende Spins, Flares und Scarecrows

Von: jago
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Ob Breakdance, Popping oder Hip-Hop, die Jugendlichen zeigten in allen Kategorien durchweg Top-Leistungen beim 1. Dancebattle im B.-Haus. Foto: Jagodzinska

Jülich. War schon das Konzert „Rock‘n B.Haus“ ein toller Erfolg der Jugendeinrichtung der evangelischen Kirche im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, sorgten die Teamer um Tobias Storms eine Woche später für ein weiteres Highlight. Beim „1. Dancebattle in der Offenen Jugendeinrichtung“ war der Zuspruch riesengroß.

Dicht an dicht saßen die Jugendlichen um das Battlefield, ansonsten bekannt als Tanzfläche, und gingen begeistert mit, während die Kontrahenten zeigten, was sie drauf hatten – und das war beachtlich. In den Kategorien Hiphop, Popping und Breakdance traten jeweils zwei Duo-Teams gegeneinander an und versuchten die strengen Wertungsrichter zu überzeugen.

Seinen Namen hat der Tanzstil „Popping“ vom englischen Verb „to pop“, womit die ruckartigen, an Roboter erinnernden Bewegungen beschrieben werden. In Kombination mit weichen Übergängen werden bekannten Tanzfiguren möglichst originell wiedergegeben.

In Einklang

Perfekt wird eine Performance nur dann, wenn die Muskelkontraktionen in absoluter Übereinstimmung mit dem Beat der begleitenden Musik ablaufen. „Jeder move hat seine Bedeutung“, erklärte ein Teilnehmer und verdeutlichte damit, dass bei einer Battle der gewinnt, der Figuren wie beispielsweise „scarecrow“ oder „puppet“ besonders publikumswirksam tanzt. Die angetretenen Dancer boten tolle Tänze, die der Jury die Entscheidung schwer machten. Sieger wurde letztlich Pop D Ace vor Denny Jean.

Temporeicher und mit nahezu halsbrecherischer Akrobatik ging es beim ursprünglichen „Breakdance“ zu. Alleine schon beim Zuschauen konnte einem schwindelig werden, wenn man die Rotationsfiguren und Verrenkungen gebannt verfolgte. Aus dem Publikum kamen immer wieder spontane Ausrufe, wenn ein Tänzer in einer besonders gelungenen Position innehielt und dann im Rhythmus der Musik wieder Fahrt aufnahm. Diese Battle entschied EO für sich, auf Platz zwei kam Clooney.

Scratching-Elemente

Auch der „Hiphop“ entwickelte sich wie Popping mit etwas anderen Regeln aus dem Breakdance. Als Unterscheidungsmerkmal gilt unter anderem die Musik, zu der getanzt wird. So kommen verstärkt Scratching-Elemente zum Einsatz.

Bei der Battle im B.-Haus fiel besonders positiv auf, dass bei aller Abgrenzung der Tanzstile die Akteure und das Publikum das Motto „Support your local dance community!“ (Unterstützt eure lokale Tanz-Gemeinschaft) stärkten, indem sie sich gegenseitig anfeuerten und gemeinsam ihre Fete feierten.

Auch beim Hiphop-Battle überboten die jungen Leute sich mit Superauftritten. Die überzeugendste Choreo boten Kim und Chakeef, die Abdi und Hamudi knapp hinter sich ließen.

Die Jury bestand aus den bekannten Tänzern Cleopatra (MZK / Old Future), Wave-son (Kingz squad Crew) und Sugar Rae (Bad Newz M.P.). Dass diese Szenegrößen das 1. Dancebattle in Jülich unterstützen, war eine tolle Auszeichnung und Würdigung der Jugendarbeit im B.-Haus. Für die gute musikalische Stimmung im Haus sorgte MC P.

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