Gereonsweiler - Cobra 11: Semir und Ben erfüllen Kinderwünsche

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Cobra 11: Semir und Ben erfüllen Kinderwünsche

Von: Thomas Mauer
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Die „Cobra11-Cops” kümmern sich um ihre Gäste: Erdogan Atalay (l.) und Tom Beck (r.) nutzen das Polizeifahrzeug einmal anders. Foto: Mauer

Gereonsweiler. Die einen hatten eine schlaflose Nacht. Die anderen waren ausgeruht. Für die einen war es die Erfüllung eines lang gehegten Traumes. Für die anderen ein Stück Berufsalltag. Und doch passten beide Gruppen an diesem Tag gut zusammen.

Zu den Dreharbeiten einer neuen Fernseh-Folge von „Alarm für Cobra 11” hatte RTL acht Kinder und Jugendliche eingeladen. Die Vereine „Wünsch dir was” (Köln), „Wunschzettel” (Wülfrath) und „Traumwolke” (Lüdenscheidt) waren unabhängig voneinander mit ihren Bitten erhört worden und durften mit Eltern und Betreuern dabei sein, wie ein Bösewicht mit spektakulären Stunts gejagt wurde.

Dazu war die Produktionsfirma action concept mit rund 70 Mitarbeitern angereist, die Kreisstraße zwischen Gereonsweiler und Ederen war gesperrt und zahlreiche Schaulustige angelockt worden. Und natürlich waren die Stars gekommen.

Im Anzug mit Schlips und Weste sorgte „Semir” Erdogan Atalay sofort für Aufsehen. „Der Anzug wird wohl bis zum Abend leiden”, grinste er schelmisch. Bei den Stunts musste sein Kollege „Ben” Tom Beck aus dem fahrenden Wagen in den Gyrocopter klettern, einen so genannten Tragschrauber. „Semir” sollte das Fluggerät steuern und beide würden den Bösewicht sicher erwischen.

Eine Folge muss in spätestens elf Drehtagen erstellt sein, da ist gute Planung oberstes Gebot. Unlängst hatte sich Tom Beck am Set die Schulter ausgekugelt, nach medizinischen Untersuchungen ging es auch ohne Operation. Der junge Schauspieler lächelte ein wenig hinter seiner Sonnenbrille.

„Die beiden sind so süß, ich bin total aufgeregt”, gestand die 17-jährige Jennifer Süssenbach. Die behinderte junge Dame hatte es gut, sie wohnt im Ort und war auf Einladung von „Wunschzettel” gekommen. Seit einer Woche wusste sie von dem Termin, natürlich hat sie keine Folge im Fernsehen verpasst. Die jungen behinderten Gäste waren teilweise von sehr weit angereist, ein Junge hatte sich am Morgen in Stuttgart auf den Weg gemacht. Für sie alle ging die Reise zur Erfüllung eines großen Traumes.

„Wenn es zeitlich einigermaßen möglich ist, machen wir das sehr gerne,” betonte ein RTL-Sprecher. Schauspieler Atalay ist selbst seit zwei Wochen Botschafter des Arche-Projektes für Behinderte in Köln. „Für solche Einrichtungen und den guten Zweck gebrauche ich gern meinen Namen.”

Der Verein „Traumwolke” hat in den 15 Jahren seines Bestehens immerhin 6000 Wünsche für kranke oder behinderte Kinder erfüllen können, versicherte die Vorsitzende Nicole Gerz. Sie selbst schwärmt nicht besonders für „Cobra 11”, die lange Fahrt von Lüdenscheid hat sie aber sehr gerne unternommen.
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