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Circus Althoff am Brückenkopf: Spannende Raubtierdressuren

Von: ng
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zirkus pferde bild
Der Circus Althoff ist für seine Pferdedressur bekannt. Um alle Tiere zu versorgen, werden täglich etwa 800 Kilogramm Heu und 250 Kilogramm Kraftfutter verfüttert. Außerdem werden täglich zehn Kubikmeter Späne eingestreut.

Jülich. Der Cirkus Rene und Patrizia Althoff hat in Jülich auf dem Gelände des Brückenkopf-Parks seine Zelte aufgeschlagen - neben Artisten und Dompteuren war ein ganzer Zoo mit angereist: Ziegen, Pferde und Löwen und bengalische Tiger sorgen in der Herzogstadt für Zirkusatmosphäre.

Bei der Jülicher Premiere tummelten sich hauptsächlich Eltern mit ihren Kindern im großen Zirkuszelt und die Kleinen machten dann auch große Augen als es hieß „Manege frei”. Direkt zu Beginn der Vorstellung brachte Michael Fischer die Besucher mit einer Pferdedressurnummer zum Staunen. Seine Pferde „Diamant” und „Brillant” bewiesen dem Publikum auf der Wippe, dass sie über einen ausgesprochen guten Gleichgewichtssinn verfügen.

Den hatte auch der Artist „Manulito de Sanchez”. Auf einen großen roten Ball balancierend, „schwang er die Keule” und jonglierte mühelos über seinen Kopf, ohne aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Aufregende Artistiknummern brachte auch die junge Artistin „Marina”, die in einem Reifen unter die Zirkuskuppel gezogen wurde und in SchwindelÊ erregender Höhe ihren Körper zu verbiegen wussten. Großen Applaus bekam auch die jüngste Nachwuchsartistin, die nicht älter war als ihr begeistertes Publikum. Sie turnte hoch über den Köpfen der Zuschauer auf einer Mondsichel und bewies Körpergefühl. Im Zirkus auf keinen Fall fehlen darf natürlich die bunte Clownerie.

Natürlich betraten auch die bunt kostümierten Spaßmacher das Manegenrund und brachten vor allem die kleinen Zuschauer zum Lachen.

Das Highlight der Vorstellung erwartete das Publikum jedoch erst nach der Pause, in der die Zuschauer die Möglichkeit hatten, den „Zoo” der Zirkusfamilie aus nächster Nähe anzuschauen.

Denn das Markenzeichen des Zirkus sind verschiedene Raubtiernummern. In Windeseile war im Manegenrund ein Zaun aufgebaut, der einen Schutz zwischen Publikum und Tier bringen sollte. Ganz still wurde es im Zelt, als Michael Fischer mit vier seiner afrikanischer Berberlöwen die nun vergitterte Manege betrat. Zwar hatte der Dompteur seine Tiere in einer unbestreitbar eindrucksvollen Vorführung fest im Griff, doch waren die Tiere aus nächster Nähe betrachtet überaus Respekt einflößend. Dass „der König der Tiere” auch nach jahrelanger Dressur niemals ein Schoßtier wird und statt in die Manege oder auf die Ladefläche eines LKW in die afrikanische Savanne gehört, wurde zumindest den erwachsenen Zuschauern schnell klar.

Auch Dominic Fischer, mit seinen erst 20 Jahren einer der jüngsten Dompteure Europas, wusste die Besucher zu fesseln. Gemeinsam mit ihm eroberten sechs sibirische Königstiger die Manege. Nur eine Armlänge oder wenige Meter von den Tieren entfernt konnte sich kaum ein Zuschauer der Schönheit dieser wilden Raubtiere entziehen.

Mit Anmut und Grazie endete die Premiere des Circus Althoff in Jülich: Edle Rösser galoppierten durch die Manege und verbreiteten zum letzten Mal an diesem Tage den Zauber des Zirkus.
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