Jülich - „Chopin!”: Ein etwas anderer Klavierabend

„Chopin!”: Ein etwas anderer Klavierabend

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Jülich. Für Literatur- und Musikgourmets gleichermaßen wird etwas Feines zubereitet: Lutz Görner liest aus Franz Liszts Biografie über Frédéric Chopin.

Elena Nesterenko spielt die Musik des polnisch-französischen Meisters. Serviert wird das kukltuerelle Menue am Sonntag, 12. August, ab 20 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich.

Lutz Görner, ein „Titan der Erzählkunst”, die „lyrische Stimme Deutschlands”, der „poetische Staubwedel”, wie er in den Medien bezeichnet wurde, beschäftigt sich seit elf Jahren mit den klassischen Komponisten von Bach bis Mozart auf CDs. Mit „Franz Liszt für alle” inszenierte Görner erstmals, und das mit überwältigendem Erfolg, einen Klavierabend. Diese Erfahrungen des ersten inszenierten Klavierabends mit Bühnenbild, Livekamera und einer Weltklassepianistin als Partnerin gaben den Anlass zu diesem „Chopin!”-Programm.

Bereits kurze Zeit nach Chopins Tod hat Franz Liszt eine Biografie in französischer Sprache über seinen Freund und Kollegen geschrieben. Diese von Lutz Görner ins Deutsche übersetzte Biografie ist die Grundlage dieses literarisch-musikalischen Kunstgenusses. Begleitet wird Görner wieder von der russischen Pianistin Elena Nesterenko, eine „Berufene”, eine „ernstzunehmende Künstlerin” (Alfred Brendel), die vor 43 Jahren in Moskau geboren wurde und die sechs Jahre lang am weltberühmten Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium zur Konzertpianistin ausgebildet wurde. Seit 2001 debütierte sie in vielen großen Konzertsälen Europas.

Seit über zwei Jahrzehneten mit der Musik Chopins eng vertraut, spielt sie die schönsten seiner Stücke. Dabei wird Elena Nesterenko auch hier von einer Live-Kamera gefilmt, deren Bilder die Zuschauer auf einer großen Leinwand verfolgen können.

Das Programm dauert zwei Stunden und hat eine Pause. Karten gibt es in der Jülicher Buchhandlung Fischer, Kölnstraße.
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