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Chaos durch Wintereinbruch im Jülicher Land bleibt aus

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Wie hier im Zitadellengraben zeigte sich das Jülicher Land nur von einer feinen Schneedecke überzogen. Foto: Guido Jansen

Jülich. Das Sturmtief „Egon“ hat den Kreis Düren am Freitag unterschiedlich stark getroffen. Das Jülicher Land war morgens nur leicht „gepudert“. Während das große Chaos im Flachland rund um Jülich und Düren bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ausblieb, weil die Räumdienste früh im Einsatz waren, ging in den Höhenlagen der Eifelkommunen teilweise nichts mehr.

Die Dürener Kreisbahn musste die Linie 210 zwischen Nideggen und Schmidt am Freitagmorgen einstellen. Die meisten Verkehrsteilnehmer reagierten angepasst auf den Wintereinbruch: Bis zum Mittag registrierte die Polizei vier witterungsbedingte Unfälle mit zwei Leichtverletzten. In der Nacht zum Freitag kam es in einigen Orten im Kreis zu kurzzeitigen Stromausfällen.

Aufgrund des Sturms war um 3.27 Uhr ein Transformator des Übertragungsnetzbetreibers Amprion im Umspannwerk Dahlem/Eifel in die Knie gegangen. „Dadurch konnte die RWE-Tochter Westnetz zeitweise nicht mit Strom versorgt werden“, erklärte Amprion-Sprecher Andreas Preuß.

Die Versorgung wurde binnen 14 Minuten über andere Transformatoren wiederhergestellt, trotzdem kam es aufgrund der Witterung bis kurz nach 5 Uhr zu weiteren Stromausfällen, die teilweise Sekunden dauerten. Betroffen waren laut Westnetz vor allem die Gemeinden Langerwehe und Niederzier. In Jülich fielen zwei Ampeln aus.

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