Jülich - CDU Jülich: Großprojekt Jugendgästehaus „wird torpediert”

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CDU Jülich: Großprojekt Jugendgästehaus „wird torpediert”

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Jülich. Die CDU Jülich warnt davor, ein so wichtiges Großprojekt wie das Jugendgästehaus zu torpedieren. Es biete die Chance, die strukturellen Probleme des Brückenkopf-Parks zu mildern, erklärt der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Elmar Fuchs.

Die Jülicher Christdemokraten setzten sich auch für eine Stärkung der kommunalen Energieversorgung ein.

Eine Stärkung auch der kommunalen Energieversorgung könne jedoch nur erfolgreich sein, wenn die kommunalen Energievorsorger im Wettbewerb zu den großen Energiekonzernen bestehen könne und Produkte anbiete, die aus Sicht des privaten und gewerblichen Verbrauchers attraktiv sind. Die Selbstständigkeit der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ) könne, so Fuchs, jedoch nur auf Dauer erhalten werden, wenn es jetzt gelänge, intelligente Kooperationen einzugehen.

Die Konzentration bestimmter Aufgaben im kommunalen Energieversorgungsbereich auf einen kreisweit agierenden Energieversorger, der sich auf regenerative Energien spezialisiert, ist aus Sicht der CDU sinnvoll. Die Partei setzt sich daher für eine Beteiligung der Stadtwerke an der Rurenergie ein, um das Knowhow der kommunalen Versorger im Bereich der regenerativen Energien zu bündeln.

Es ergibt aus Sicht der CDU Jülich jedoch keinen Sinn, die Stadtwerke Jülich gegen einen anderen kommunalen Energieversorger im Kreis in Stellung zu bringen, nicht zuletzt auch, weil feststehe, dass auch die Kreissparkasse Düren ein kreisweites Energieversorgungsunternehmen unterstütze und hieran eine Bürgerbeteiligung ermöglichen werde.

„Die fast schon reflexartige Verweigerung” etwa der Grünen bei Projekten, an denen der Kreis beteiligt sei, sei, so Fuchs, nicht sachlich zu begründen, sondern „liegt offenbar ausschließlich in einer Aversion gegen den Landrat begründet”. Dies könne aber nicht Richtschnur verantwortlicher Politik sein.

In gleicher Weise gelte dies auch für die geplante Realisierung des Jugendgästehauses. Die CDU Jülich habe das Projekt eines Jugendgästehauses und Energieerlebnishauses im Brückenkopf-Park von Anfang an unterstützt. Das Projekt stelle eine Chance dar für die Stadt Jülich und für den Erhalt des Parks dar, erläutert Unionsmann Fuchs.

Und die Voraussetzungen für die Realisierung des Projektes seien mit großer Mehrheit durch den Rat der Stadt festgelegt worden. Sollten diese Voraussetzungen nicht nachgewiesen werden können, könnte das Projekt nicht realisiert werden.

Zu den Voraussetzungen zählen für die Christdemokraten eine gesicherte Finanzierung, ein nachvollziehbares Betreiberkonzept für das Jugendgästehaus und der langfristige Betrieb des BrückenkopfParks selbst. Auch wenn es noch erhebliche strukturelle Probleme im Brückenkopf gibt, besteht aus Sicht der CDU kein Zweifel, dass es sich hier um ein Projekt handelt, das jährlich weit über 100.000 Besucher begeistert.

Ein Jugendgästehaus in Verbindung mit einem Energieerlebnishaus, das den Park im Winter wesentlich attraktiver machen würde, biete die Chance, die strukturellen Mängel des Parkbetriebs heute deutlich zu verbessern.

Die Wichtigkeit des Projektes weit über Jülich hinaus erkennt man im Übrigen auch daran, dass der Kreis Düren sich mit einer Millionen . Euro aus KP II-Mitteln des Kreises an dem Projekt beteiligt.

Die derzeit stattfindenden Verhandlungen als Ergebnis des Ausschreibungsverfahrens könnten erfolgreich zum Abschluss gebracht werden, eine Garantie hierfür bestehe jedoch selbstverständlich nicht.

Fuchs: „Wer jedoch von vornherein mit fadenscheinigen Argumenten ein derartiges Projekt torpediert, offenbar weil er grundsätzlich gegen den BrückenkopfPark ist, hilft sicherlich nicht den schwierigen Verhandlungen über ein derartiges für die Stadt außerordentlich wichtiges Projekt.”

Wer zudem Bürgerbeteiligung fordere und zugleich Sondersitzungen des Rates und des Aufsichtsrates kritisiere, habe zudem ein merkwürdiges Verständnis von Bürgerbeteiligung, schließlich sei der Rat das von den Bürgern gewählte Gremium, das über alle Entwicklungen zu informieren ist und das gegebenenfalls entscheiden muss, falls sich Dinge verändern sollten.
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