Gevelsdorf - CDU hält den Kurs für richtig

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CDU hält den Kurs für richtig

Von: ptj
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„Immer beste Ergebnisse durch Geschlossenheit”: Der neue/alte Vorstand präsentiert sich mit Bürgermeister, Bürgermeisterkandidat und Landtagsabgeordneten im Bürgerhaus Gevelsdorf. Foto: Jagodzinska

Gevelsdorf. „Weil der Kurs stimmt” - die Vermittlung dieser politischen Botschaft legte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Helmut Paar im Bürgerhaus Gevelsdorf den Mitgliedern nahe, die ihn mit 35 von 37 möglichen Stimmen in seinem Amt bestätigten.

Als „klug und richtig” bezeichnete Paar die Besetzung der Beigeordnetenstelle. „Der versierte, offene und kompetente Verwaltungsfachmann und hervorragende Bürgermeisterkandidat Jürgen Frantzen wird die Wahl für sich entscheiden”, da ist sich Paar sicher.

Die Ende 2007 verabschiedete Resolution über die kommunalen Finanzen habe die finanzielle Not vieler kreisangehöriger Städte und Gemeinden transparent gemacht. Ersten Informationen zufolge kann in Titz wie 2008 auch in diesem Jahr mit einem ausgeglichenen Haushalt gerechnet werden.

Junge Union vor Gründung

Frohe Kunde brachte Paar mit der Information über die voraussichtliche Gründung einer Jungen Union mit bisher 20 Interessierten unter Federführung von Stephan Giesen. Kritik erntete die eigene Partei, „deren Profil zur Beliebigkeit verwässert wird”, wie auch die neue Titzer Interessengruppe „Wir”, die verdächtigt wird, „die eigenen Interessen weit über die Belange des Allgemeinwohls zu stellen”.

Der Titzer Bürgermeister Josef Nüßer betonte vor dem Hintergrund der weltweiten Krisensituation die Bedeutung der parteiinternen Personalentscheidungen für einen handlungsfähigen Gemeindeverband, der „der Allgemeinheit dienliche Ziele keinen populistischen Aktionen geopfert hat”.

Große Geschlossenheit

Bürgermeisterkandidat Frantzen lobte die starke Mannschaft, die „mit großer Geschlossenheit ihren Vorsitzenden mit einem eindrucksvollen Vertrauensvorschuss in die nächsten zwei Jahre schickt”.

Der Beigeordnete sprach über die Verdienste der CDU, die „den Haushalt konsolidierte, die Weichen für den Standort eines florierenden Nahversorgungszentrums und für die Schaffung preiswerten Baulands stellte, und in Spielplätze, Schulen, Infrastruktur und die Feuerwehr investierte.

Weitere Vorhaben seien unter anderem die Attraktivitätssteigerung der Dorfkerne, Senioren-gerechtes Wohnen und dörfliche Wohnumfeldverbesserungen wie der Ausbau schnellerer Datennetze. „Insbesondere im neuen Gewerbegebiet an der A44 wollen wir die Voraussetzungen für Wirtschaft und Beschäftigung schaffen; wir wollen noch bürgernäher werden”, setzte Frantzen nach. Er sieht „Parolen, Populismus und Schlaglochzählerei, aber keine konzeptionellen Ansätze bei anderen politischen Kräften”.

MdL Josef Wirtz ging auf die Hintergründe der drei Wahltermine im Superwahljahr ein und trat für die Entkoppelung von Bundestags- und Kommunalwahl ein, damit kommunalpolitische Themen nicht untergehen. Er betonte den hohen Anteil von 84 Prozent, den das Land NRW im Rahmen des Konjunkturpaketes an die Kommunen weiter gibt; Titz erhält 750000 Euro. Ferner betonte er die Vergaberechtsänderung, nach der kommunale Aufträge bis 100.000 Euro zum schnelleren Projektstart frei vergeben werden dürfen.
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