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CDU hält an der Konfessionsschule fest

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Jülich. „Klare Kante” bei der Union: Die Jülicher CDU hält an der konfessionsgebundenen Grundschule fest und fordert für sie aus verkehrlichlichen Gründen in der Kernstadt einen „Singulärbau”.

Im einzelnen legen sich die Christdemokraten wie folgt fest:

„1. Die demographische Entwicklung in den nächsten Jahren und der bauliche Zustand einiger Schulen sowie pädagogische Anforderungen erfordern eine Konzentration in leistungsfähigen Standorten.

2. Der Standort Schulzentrum bietet alle Voraussetzungen einer langfristigen Weiterentwicklung des Schulstandortes Jülichs in einem breit gefächerten Schulangebot bis hin zu einer Gesamtschule, soweit diese erforderlich ist.

3. Die Verlegung der Realschule an den Standort Schulzentrum entspricht diesen Vorgaben, gerade auch im Hinblick auf die Schülerzahlen in den nächsten Jahren.

4. Die aufwändige energetische Erneuerung des Schulzentrums stärkt diesen Standort und hilft dauerhaft Betriebskosten einzusparen.

5. Eine weitere Verzögerung der notwendigen Entscheidungen würde zu einem Verfall der Fördergelder aus dem Konjunkturpaket II führen.

6. Der Standort „Alte Schirmerschule” kommt als Standort für die Grundschule nicht infrage, da dieser Standort vorübergehend durch das Gymnasium Zitadelle als Provisorium genutzt wird. Zudem gelten die räumlichen und energetischen Gründe für die Umsiedlung der Sonderschule in einem Neubau gleichermaßen für die katholische Grundschule.

7. Für die Wahlschule „Katholische Grundschule” kommt nur ein Singulärbau in der Kernstadt in Frage, um allen Eltern auch in den Ortsteilen zu ermöglichen, diese konfessionsgebundene Schulform zu wählen. Das heißt Verkehrsanbindungsprobleme lassen nur einen Standort in der Kernstadt zu.

8. Die CDU Jülich tritt ohne wenn und aber für den Erhalt der von den Eltern durch Abstimmung der konfessionsgebundenen Grundschule ein, zumal der Eindruck nicht von der Hand zu weisen ist, dass andere auch aus ideologischen Gründen die katholische Schulform ablehnen, obschon gerade die katholische Grundschule Zuwachsdaten hat (wie alle konfessionsgebundenen Schulen).

9. Völlig unabhängig hiervon ist eine spätere Nutzung der alten Schirmerschule in der Düsseldorfer Straße zu prüfen. Eine Weiternutzung des Gebäudes bspw. für musikalische Zwecke wie auch eine Neubebauung des Areals ist hier vorstellbar.

10. Die Zahl der Grundschulen ist mittelfristig demographisch bedingt in Jülich zu hoch. Dies kann zu einer Zusammenlegung von Grundschulen führen, ausgeschlossen ist jedoch die Aufgabe einer konfessionsgebundenen Wahlschule oder die Zusammenlegung mit einer anderen Regelschule”, unterstreichen die Christdemokraten in ihrem Papier.
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