CDU Aldenhoven: Ralf Claßen soll Bürgermeisterkandidat werden

Von: gep
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Bewerber um die BürgermeisterKandidatur: Ralf Claßen. Foto: gep

Aldenhoven. Leo Neulen, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Aldenhoven, ist von seinem Favoriten überzeugt: Der Siersdorfer Ralf Claßen soll Bürgermeisterkandidat der Partei werden. Entscheiden werden dies die Mitglieder der Partei am Abend des 4. Februars in Niedermerz.

Damit stünde der erste Herausforderer des amtierenden Bürgermeisters Lothar Tertel fest, der im September als Parteiloser kandidieren wird. Tertel war 2007 noch von der CDU unterstützt worden.

Derzeit sieht Neulen in der CDU keinen weiteren Bewerber als den Dipl.-Verwaltungswirt aus Siersdorf, der bei der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW) als Referent arbeitet.

Ralf Claßen hat, so der Gemeindeverbandsvorsitzende, bereits eine breite Basis in der Partei. „Diese verbessert sich permanent durch sein stetes Engagement und seine ständige Präsenz bei allen Veranstaltungen“.

Neulen glaubt, daß er in Niedermerz mit einer hohen Prozentzahl gewählt werden wird. „Ich selbst kenne Ralf Claßen seit Anfang der 90er Jahre und habe ihn in dieser Zeit kennen- und schätzengelernt. Im Jahre 2012 ist es mir dann gelungen, ihn als Mitglied der CDU zu werben.“ Sein Studium und sein beruflicher Werdegang, so Neulen, aber auch seine persönliche Qualifikation und seine Arbeit in der Partei „lassen ihn für unsere Partei und auch für mich persönlich zu einem hervorragenden Kandidaten werden“.

Bei den Ratswahlen am 25. Mai wolle die Union, so Neulen, wieder stärkste Fraktion werden – „mit einem neuen Team aus langjährig tätigen Politikern und jungen engagierten Parteifreunden, alle gut vernetzt in Vereinen und Gruppierungen“. Priorität habe eine Verbesserung der Haushaltslage, „nachdem in der laufenden Legislaturperiode von der sogenannten „Neuen Mehrheit“ nichts unternommen wurde, dies positiv zu beeinflussen“. Neulen selbst sieht Handlungsbedarf in der kommunalen Infrastruktur – etwa im Öffentlichen Nahverkehr. Er denkt dabei auch an „Schandflecke“ in der Frauenrather Straßen und in weiteren Straßenzügen im Kernort.

Dem amtierenden Bürgermeister wirft der Christdemokrat vor, bei der Ansiedlung von Gewerbebetrieben „nichts Nennenswertes erreichen“. Wenn er sich in Nachbarkommunen wie Baesweiler und Alsdorf umsehe, „dann meine ich, wir machen etwas falsch“.

Kritik übt Neulen auch an den Aldenhovener Genossen. „Wenn man wie die SPD jetzt bereits zum zweiten Mal einem Haushalt aus populistischen Gründen nicht zustimmt, dann kommt dies beim Bürger nicht an, sondern bewirkt das Gegenteil.“

Wenn der Rat sich weigere, den Haushaltssanierungsplan zu verabschieden, dann werde, warnt Neulen, ein Sparkommisar eingesetzt, der die die Grundsteuern erhöhe und weitere Belastungen für die Bürgerschaft beschließe.

Neulen selbst bewirbt sich am 25. Mai als Direktkandidat erneut um ein Mandat im Gemeinderat. Er ist seit 1978 Parteimitglied, war von 1979 bis 1989 sowie von 1999 bis heute Ratsmitglied. 1999 wurde er nach der Kommunalwahl einige Monate kommisarischer und ist seit Frühjahr 2000 der gewählte Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes.

Seit Oktober 2012 ist Neulen zudem Mitglied im Kreistag. Auch hier strebt er am 25. Mai ein Mandat im Kreistagswahlbezirk Aldenhoven-Linnich an.

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