Campus: 189 neue Wohnheimplätze in Bau

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Die Kupferrolle mit einer Ausgabe der Tageszeitung, Bauplan und Münzen bildet den Grundstein der neuen Wohnheimanlage. Foto. privat

Jülich. Zu gleich zwei neuen Wohnheime des Studentenwerks Aachen erfolgte jetzt die Grundsteinlegungen: Auf den Bauplätzen an der Hainbuchenstraße in Aachen und an der Heinrich-Mußmann-Straße in Jülich mauerten Geschäftsführer Dirk Reitz, Verwaltungsratsvorsitzender Björn Jansen sowie Vertreter des Wohnheimrats und der AStA-Vorsitz die obligatorischen Kupferrollen mitsamt Bauplänen, einem Satz Euromünzen und einer aktuellen Ausgabe der Tageszeitung ein.

Nachdem der Grundstein für das Aachener Wohnheim in der Hainbuchenstraße gelegt worden war, markierte das Versenken der Zeitkapsel auch den Beginn des Hochbaus in der Jülicher Heinrich-Mußmann-Straße. „Der doppelte Abiturjahrgang betrifft nicht nur die Uni-Kerngebiete, sondern auch die kleineren, außerhalb liegenden Hochschulstandorte. Für die Jülicher Erstsemester wird es genauso schwierig werden, gute und bezahlbare Unterkünfte zu finden, wie für ihre Aachener Kollegen“, sagte Dirk Reitz. Deswegen sei er froh, dass das Studentenwerk eine geeignete Fläche für ein Wohnheim direkt am Campus finden konnte. Auf der 20 500 Quadratmeter großen Ackerfläche sollen bis zum Wintersemester in zwei- bis sechsgeschossigen Anlagen 189 Wohnheimplätze entstehen. Gebaut werden sie in einer einfachen, aber hochwertigen Bauweise aus Betonfertigteilen, was die Kosten gering hält und die Bauzeit verkürzt.

Neben dem Objekt in der Heinrich-Mußmann-Straße baut das Studentenwerk zeitgleich ein Wohnheim an der Aachener Hainbuchenstraße mit 182 Unterkünften. „Die Wohnheime sind für die Hochschulstandorte Aachen und Jülich sehr wichtig“, betonte der Verwaltungsratsvorsitzende des Studentenwerks, Björn Jansen. „Das Studentenwerk unternimmt enorme Anstrengungen, das Angebot für die Studierenden auszuweiten.“ Auch die bereits im Frühjahr 2012 gestartete Kernsanierung der Hauptmensa und der Verwaltung in Aachen sei ein großer Kraftakt.

Dass der Baustart in Jülich so gut geklappt hat, verdankt das Studentenwerk nicht zuletzt der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Jülich. Sie hatte sich dafür eingesetzt, dass die Baugenehmigung zeitnah erteilt und das Projekt zügig in die Wege geleitet werden konnte. Rechtzeitig zum Wintersemester 2013/2014, wenn laut Einschätzung der Hochschule circa 9 000 Erstsemester aus dem doppelten Abiturjahrgang nach Aachen kommen, hofft das Studentenwerk, den rund 12 Millionen Euro teuren Neubau in der Heinrich-Mußmann-Straße fertiggestellt zu haben. Dirk Reitz ist aufgrund der guten Zusammenarbeit mit dem beauftragten Architekturbüro planBar und der Arbeitsgemeinschaft der Bauunternehmungen Derichs und Konertz und Hans Lamers zuversichtlich. „In Jülich hatten wir einen sehr guten Start, wir hoffen, dass es so weitergeht!“

Für dieses Jahr ist der Bau eines weiteren Wohnheims mit 330 Plätzen im Aachener Kastanienweg geplant. Insgesamt 700 neue Unterkünfte sollen den Studierenden des doppelten Abiturjahrgangs in der drohenden Wohnungsnot helfen.

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