BUT-Deponie: Keine giftigen Stoffe

Von: gep
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Kreis Düren/Geilenkirchen. In der Kiesgrube und Deponie Aldenhoven der Bauunternehmung Tholen (BUT), Geilenkirchen, hat der Kreis Düren keine Hinweise gefunden, dass giftige Stoffe dort verarbeitet worden sind. Gegen Tholen ermitteln die Staatsanwaltschaft Aachen und Mönchengladbach.

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, in Grevenbroich und in fünf anderen NRW-Kommunen schadstoffhaltiges Material beim Straßen- und Wegebau verwendet zu haben. So soll in Grevenbroich-Kapellen unter 8200 Quadratmeter Straßenpflaster Material als Unterbau verwendet worden sein, dass Blei, Kupfer, Zink, Arsen, Cadmium und Nickel enthält.

Die erhöhte Schwermetallbelastung wird in einem Gutachten für die Stadt festgestellt. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorfälle, so heißt es beim Kreis, sei neben der regelmäßigen Überwachung durch den Kreis auch eine gutachterliche Untersuchung auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft durchgeführt worden. Es hätten sich aber „keine Hinweise ergeben, dass hier Materialien aus den in Rede stehenden Vorfällen verkippt wurden“.

BUT beitreibt in Aldenhoven eine Kiesgrube, die nach und nach mit Bodenaushub verfüllt wird. Auf dem Areal befindet sich auch eine Deponie der Klasse 0, die der Bergaufsicht untersteht. Auch hier, so der Kreis, wurde nicht bekannt, dass es Unregelmäßigkeiten im Hinblick auf das Verfüllmaterial gegeben habe. In einer Deponie dieser Gefahrenklasse dürfen nur so genannte Inertabfälle unbelasteter Bauschutt oder unbelasteter Boden gelagert werden. Deponien dieser Klassifizierung müssen eine geologische Barriere von mindestens einem Meter Dicke sowie eine mineralische Entwässerungsschicht von 0,3 Metern Dicke haben. In der Regel ist für die Zulassung nur ein Plangenehmigungsverfahren erforderlich und die Vorlage einer Emissionserklärung entbehrlich.

Zudem hat BUT die Trasse der Via Belgica für die Gemeinde Aldenhoven hergerichtet, damit sie als befestigter Rad- und Wanderweg genutzt werden kann.

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