Bürgerbus-Projekt kommt an

Von: Kr.
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Ständig umlagert war der Linnicher Bürgerbus in Jülich, wo Reinhold Weiß zahlreiche Fragen zu beantworten hatte. Foto: Kròl

Jülich. Reinhold Weiß, Initiator und Vorsitzender des Vereins Bürgerbus Linnich, kann aus eigener Erfahrung berichten, wie schwierig es ist, den Bürgerbus in einer Kommune zu etablieren. Einen langen Atem mussten er und seine Mitstreiter haben, ehe der Bus in den Köpfen der Bürger angekommen war. Heute ist er in Linnich eine feste Instanz.

Er verbindet die Ortsteile mit der Kernstadt und wird vor allem von älteren Menschen genutzt. Außerdem hat er den Fahrdienst für Kindergartenkinder übernommen. Seit einiger Zeit beschäftigt man sich in der Nachbarstadt Jülich ebenfalls mit dem Gedanken, einen Bürgerbus als Ergänzung zum Öffentlichen Personennahverkehr anzubieten. Gerne erklärte sich Weiß bereit, Geburtshilfe zu leisten und einmal mit dem Bürgerbus auf Einladung des Amtes für Familie, Generationen und Integration in Jülich Station zu machen und das Projekt vorzustellen.

Der Samstagmorgen, wenn besonders viele Menschen den Markt besuchen, schien der richtige Zeitpunkt. Und so war es auch: Ständig umlagert waren Reinhold Weiß und sein Fahrzeug. Regelrecht mit Fragen gelöchert wurde er. Da war beispielsweise Ralph Pallaß aus Kirchberg. Im nächsten Jahr tritt er in den Ruhestand und möchte sich einbringen, um etwas für die Menschen in seinem Dorf tun. Den Bürgerbus zu fahren, sieht er da als sehr sinnvoll an. Etliche andere bekundeten ebenfalls ihr Interesse . Es wurde auch immer wieder gerade von älteren Passanten berichtet, wie schwer es ihnen falle, etwa vom Heckfeld oder Nordviertel, ganz zu schweigen von den Außenorten, in die Stadt zu gelangen.

Reichlich hatte Claudia Thonic-Cober vom Dezernat V zu tun, alles schriftlich festzuhalten. „Mit einem solch großen Interesse hätte ich wirklich nicht gerechnet“, erklärte am Ende Reinhold Weiß und betonte noch einmal, dass er gerne bereit sei, bei der Einrichtung eines Bürgerbuses zu helfen.

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