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Bürgerbeirat erlebt Kölner Dom mal ganz anders

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Jülich. Petrus meinte es gut mit den 35 Besuchern aus Jülich, die der Einladung des Bürgerbeirates Historische Festungsstadt Jülich zu einer Führung auf dem Hohen Dach des Kölner Domes gefolgt waren.

Unter der sachkundigen Führung eines Dombaumeisters ging es mit dem Lastenaufzug in mehreren Etappen in die Höhe. Den Jülichern eröffneten sich atemberaubende Ansichten des Domes in das Gewirr der Strebe- und Stützpfeiler, der ungezählten Türmchen und natürlich erhielten sie einen weiten Blick über die Stadt Köln.

Nicht weniger interessant als die Außenansicht war der Rundgang in 25 Meter Höhe im Inneren des Domes auf einem schmalen und niedrigen Gang entlang der herrlichen Glasfenster und mit wechselnden Blick hinab in die Seitenschiffe und das Langhaus.

Auf dem „Speicher” über der Kirche erhielten die Besucher in der Werkstatt auch Einblick in die Arbeitsweise der Dombauhütte und die Probleme der Unterhaltung des Domes und die Kosten von bis zu 10 Millionen Euro im Jahr. Dieser gewaltige Betrag wird alljährlich zum größten Teil aufgebracht vom Dombauverein, Steuermittel sind nur ganz wenig dabei. Nach einer Mittagspause in einer Brauereigaststätte übernahm der Vorsitzende des Bürgerbeirates, Wolfgang Gunia, die Führung der Gruppe durch das Innere des Domes und erläuterte besondere Kostbarkeiten der Ausstattung und berichtete über die interessante Baugeschichte.

Erneute Führung

Auf Nachfragen versprach Gunia, dass der Bürgerbeirat im Frühjahr 2012 erneut eine Führung auf dem Hohen Dach anbieten werde, da zahlreiche Interessenten abgewiesen werden mussten, weil die Gruppenstärke pro Führung wegen der Enge und der begrenzten Kapazität der Aufzüge auf 17 Personen begrenzt ist.
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