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Brückenbau in Eigeninitiative

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
Brücke Ederen
Zur Einweihung fanden sich die Beteiligten an der neuen Brücke ein. Dirk Jansen wurde dabei von Ehefrau Claudia und den Töchtern Nina und Paula mit Hündchen Leo vertreten. Foto: Król

Ederen. Bei der Ortsverbandssitzung der CDU in Ederen, bei der Norbert Reitinger zum Stadtratskandidaten für sein Dorf gewählt wurde, kamen einige Anwesende auf den Gedanken, Eigeninitiative zu ergreifen und für ihr Dorf aktiv zu werden. Zu tun, so fanden sie, gab es genug, man muss nur einen Anfang machen.

Da gab es beispielsweise eine alte und ziemlich marode Brücke über den Graben, durch den einst der Willibrordusbach floss. Gerne wird der Weg von der Kapellenstraße durch das Brüchelchen als Spazierweg genutzt und auch Eltern mit Kindern gehen diesen Weg zum Kindergarten.

Hier fanden Heinz Willi Spelthann, Heinz Neuß, Norbert Reitinger und Ortsvorsteher Leo Cremer könne man mit den Verbesserungsarbeiten beginnen. Dirk Jansen lieferte das Holz, die Firma Eschweiler die Eichenbalken für die Unterkonstruktion, Udo Kleingans übernahm den Zuschnitt und auch Jürgen Spelthann engagierte sich bei diesem Projekt.

Abschließend wurde der Zuweg noch mit Rindenmulch aufgeschüttet. Natürlich fand auch eine kleine Einweihungsfeier statt, zu der sich die Beteiligten an der Brücke einfanden. Durch ihre Arbeit können Fußgänger den Graben wieder sicher überqueren und auch optisch macht sie einiges her.

Aus diesem Projekt heraus wurde „die Ederener Runde” geboren. Sie will sich nun daran machen, die Feldwege rund um Ederen instand zu setzen, damit sie auch von älteren Bürgern genutzt werden können. So soll ein 4,1 km langer Rundweg ums Dorf entstehen. Außerdem soll die Garage am Zuweg zur neuen Brücke abgerissen werden und dort ein kleiner Sitzplatz entstehen.

Allerdings alleine kann die Runde die Arbeiten auch nicht bewältigen und würde sich um Mithilfe aus der Bevölkerung freuen. Sie verstehen sich auch nicht als politische Gruppe sondern als eine Reihe von Bürgern, denen das Wohl des Dorfes am Herzen liegt und die etwas für die Bewohner tun möchte. Da blieb Bürgermeister Wolfgang Witkopp, der ebenfalls zur Einweihung gekommen war nur noch eins zu sagen: „Danke, das habt ihr gut gemacht.”
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