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Brücken über Rur und Wehebach müssen saniert werden

Von: ahw
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Indener Bauausschuss auf Tour:
Indener Bauausschuss auf Tour: Karl Berger vom Ingenieurbüro Nork+Berger erläuterte unter anderem auf der Holzbrücke über den Wehebach im Bereich Driesch die notwendigen Sanierungsarbeiten. Foto: Wolters

Inden. Nachdem der Indener Bauausschuss das Thema Brückensanierungen im Mai vertagt hatte, standen zu Beginn der jüngsten Sitzung Ortstermine an den Brücken an, deren Sanierung am dringlichsten ist.

Dazu gehören die Rurbrücke an der Krauthausener Straße sowie der schmale Steg über die Rur, die in Verlängerung der Lehrer-Steffens-Straße von Radlern und Fußgängern benutzt wird, die zwischen Schophoven und Selgersdorf unterwegs sind.

Im Zentralort Inden/Altdorf wurden zudem die Brücken über den Wehebach im Bereich Rathausstraße und Auf dem Driesch unter die Lupe genommen.

In allen Fällen gab der von der Gemeinde beauftragte Brücken-Experte Karl Berger vom Ingenieurbüro Nork+Berger fachliche Auskünfte und Einschätzungen, welche Sanierungsarbeiten wie auszuführen sind.

Ein besonderer Dorn im Auge ist vielen Ausschussmitglieder die aufwendige, fast 40 Meter lange Holzbrücke über den Wehebach im Bereich Driesch, die der Gemeinde vor rund 20 Jahren von der Aufsichtsbehörde aufgenötigt worden sei. Obwohl für die Konstruktion Eichenholz verwendet wurde, zeigt der Übergang sichtbare Spuren des Verfalls. Dort soll auf jeden Fall ein Schild aufgestellt werden, dass die Benutzung der Brücke auf eigene Gefahr erfolgt. Zudem soll mit der Wasserbehörde geklärt werden, ob weiterhin ein solch aufwendiger Übergang an dieser Stelle notwendig ist, oder der Wehebach dort in ein kurzes Rohrstück verlegt werden kann, für das nur noch ein kleiner Steg notwendig ist.

Die übrigen Sanierungsarbeiten sollen beschränkt ausgeschrieben werden und die Ergebnisse dem Bauausschuss vor der Vergabe zur weiteren Beratung vorgelegt werden. Für die Maßnahmen stehen Rückstellungen aus der Eröffnungsbilanz in Höhe von 274.000 Euro bereit.
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