Brennstoffzellen auf den Weg zur Marktreife bringen

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Jülich. Autos, Flugzeuge und Boote könnten mit Brennstoffzellen nachhaltiger mit Strom versorgt werden. Dazu bedarf es aber so genannter Reformer, die das notwendige Brenngas aus Diesel oder Kerosin erzeugen können.

Um diese Technik einen weiteren Schritt hin zur Marktreife zu bringen, werden Partner aus Industrie und Wissenschaft im Projekt Adelheid unter der Leitung des Forschungszentrums Jülich die nächsten drei Jahre eng zusammen forschen. Die Förderbescheide über rund 2 Millionen Euro überreichte Wirtschaftsministerin Christa Thoben am Freitag den Verbundpartnern.

„Ziel unserer Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung und -entwicklung ist eine bezahlbare und effiziente Technik. Ich bin überzeugt, dass gerade Nordrhein-Westfalen von den Veränderungen, die die breite praktische Anwendung der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie mit sich bringen wird, nachhaltig profitieren kann. Unser Land hat hervorragende Voraussetzungen, die wirtschaftlichen und energiepolitischen Chancen dieser Technologie optimal zu nutzen”, betonte die Wirtschaftsministerin.

In Jülicher Laboren wurden bereits Reformer entwickelt, die ihre Effektivität und Langlebigkeit bewiesen haben. „Mit unseren Industriepartnern wollen wir nun Produktionstechniken entwickeln, die auch unter ökonomischen Gesichtspunkten das Potenzial zur Serienreife haben”, erklärt FZJ-Projektleiter Prof. Ralf Peters.

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