Bourheimer Kinder zur Erstkommunion geführt

Von: jago
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Nach der gemeinsamen Vorbereit
Nach der gemeinsamen Vorbereitung begingen die Kinder aus Bourheim im Beisein der Kinder aus Kirchberg und Koslar ihr großes Fest gemeinsam mit Pastor Dr. Peter Jöcken. Foto: Jagodzinska

Bourheim. Der „Weiße Sonntag” ist in vielen katholischen Gemeinden der Tag, an dem Eltern im Beisein von Familie, Freunden und Bekannten ihre Kinder zur Erstkommunion führen.

Sprachen bei der Taufe noch andere das Glaubensbekenntnis stellvertretend für den neuen Erdenbürger, wiederholen die Kinder es bei der Erstkommunion. So sangen auch in der Pfarrkirche Heilige Maurische Märtyrer in Bourheim die beiden Kommunionkinder Charlotte und Florian zusammen mit ihren Freunden aus Kirchberg und Koslar, die in den kommenden Wochen das große Fest in ihren Gemeinden feiern werden, „Fest soll mein Taufbund immer stehen”.

Für die gemeinsame intensive Vorbereitung hatte man den Fisch als Symbol gewählt, der auch den ersten Christen als Erkennungsmerkmal und Zeichen ihrer Verbundenheit im Glauben gegolten hat. Mit einem kleinen Spiel vom Regenbogenfisch, der erst wieder Freunde fand, nachdem er von seinen bunt glitzernden Schuppen abgegeben und damit seinen überheblichen Stolz überwunden hat, verdeutlichten die Kinder den tieferen Sinn des Zusammenhalts in einer Gemeinschaft. In seiner Predigt ging Pastor Dr. Peter Jöcken besonders auf das Wort von Jesus ein „Ich werde euch zu Menschenfischern machen”.

Er verband damit die Aufforderung an die Erwachsenen, sich entsprechend dem Liedtext - „Mach uns zu einem Werkzeug dieses Friedens” - zu verhalten und die Kinder in Glaubensfragen nicht alleine zu lassen: „Das Motiv Fisch ist ein Auftrag zur religiösen Erziehung der Kinder. Kümmern Sie sich weiterhin um ihre Schätze.” Passend zum Symbol Fisch und dessen Lebensgrundlage Wasser mahnte der Seelsorger an, den Kindern Solidarität zu vermitteln, damit „die Welt nicht den Bach hinunter geht”.
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