„Bosstime” rockt 3. Rurdorf-Spezial

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In bester Bruce Springsteen-Manier legte Bosstime-Frontmann Thomas Heinen (r.) - hier im Duett mit Saxophonist Moritz von Kleist - los und rockte das begeisterte Publikum beim Rurdorfer-Special im Schützenhaus kräftig durch. Foto: Kròl

Rurdorf. Dort, wo es normalerweise eher ruhig zugeht, um die Konzentration der Schützen nicht zu stören, wackelten die Wände, als beim 3. Rurdorf-Spezial die Tribute-Band „Bosstime” los rockte. Im Rurdorfer Schützenhaus, dem die fleißigen Hände des 14-köpfigen Organisationsteams mit viel Aufwand echte amerikanische Clubatmosphäre verpasst hatten, zauberte die Kölner Band eine perfekte Reflektion des legendären E-Street Sounds um Superstar Bruce Springsteen.

Dieses Feeling, das der Boss ausstrahlt, ins Publikum zu transportieren, gelang der siebenköpfigen Formation mit hoher Authentizität. Die Band um Frontmann Thomas Heinen setzte zu einer musikalischen Zeitreise durch die 35-jährige phänomenale Rockgeschichte ihres Vorbildes an. Von „Born to Run”, mit dem der „Boss” 1975 den Durchbruch schaffte über „Born in the U.S.A”, mit dem Sringsteen sich endgültig in den Rockhimmel katapultierte, ging es weiter mit „The Rising” dem Album, das im Schatten der Ereignisse des 11. September 2001 entstand.

Je länger die Band mit Manuel Loos (Schlagzeug), Bassist Christian Golz (Bass), Leadgitarrist Thomas Spindeldreher, Moritz Schuster (Keyboard) Teneja Skrget (Gesang, Akustikgitarre) Moritz von Kleist (Saxophon) und dem stimmgewaltigen Kölner Sänger und Gitarristen Thomas Heinen spielte, umso besser wurden die Akteure. Spätestens bei „Born in the U.S.A” brach das Eis, und das Publikum ging so richtig aus sich heraus, ließ sich von dem höllisch guten Sound anstecken und sang begeistert mit. Mit großer Spielfreude und Leidenschaft war die Band bei der Sache und glänzte vom Gitarrensolo bis zu den Drums. Auch wenn Saxophonist Moritz von Kleist, der als Vertretung von Jochen Baltes eingesprungen war, bei weitem nicht an das Körpervolumen von Clarence Clemons heran kam, war sein Sound doch nahe an dem des „Big Man”.

Selbst was die Konzertdauer anbetraf, stand die Band ihrem Idol Bruce Springsteen nichts nach. Der Boss verlässt bei seinen Auftritten auch selten unter drei Stunden die Bühne.
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