Borussia schlägt sich respektabel gegen den Angstgegner

Von: tm
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Borusse Pascal Schneider (vorn) muss den Ball gegen einen Gästespieler abschirmen. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Erneut erlebte Borussia Freialdenhoven, was Einsatzwille und Kampfgeist bewirken können. Als der Tabellenführer FC Wegberg-Beeck am vergangenen Wochenende bereits wie der sichere Sieger aussah, drehten die Gastgeber die Partie und sicherten sich verdient einen Punkt beim 1:1.

„Das Unentschieden ist für mich fast wie ein Sieg“, strahlte Trainer Wilfried Hannes hinterher. „Ich kann mit dem Punkt sehr gut leben.“ Ausschlaggebend dafür war die Leistung seiner Mannschaft, die sich in der zweiten Hälfte zurück in die Partie gekämpft und gespielt hatte.

Dabei hatten die Wegberger die erste Halbzeit keineswegs dominiert. Den Anfang machte wohl Patrick Scheulen mit einem Schuss, der jedoch deutlich neben den Kasten von Sascha Rodemers ging (5.). Auch der raffinierte Schlenzer von Dominik Bischoff traf nur das Außennetz (11.). Andererseits hatten Jerome Muckel (12.) und auch Pascal Schneider (13.) gute Gelegenheiten für die Borussia, doch entweder war der Schuss zu schwach oder der Wegberger Schlussmann Stefan Zabel bewies seine Klasse.

Die Führung besorgte nach einer halben Stunde das Duo Bischoff – Sahin Dagistan in unnachahmlicher Weise. Der Steilpass war mustergültig, das anschließende Solo sehenswert, der Treffer zwingend (28.). Zuvor schon musste Tevfik Furucu zweimal in höchster Not klären (16., 18.). Vor allem Bischoff brachte die Borussia wiederholt in Verlegenheit.

In den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel stand den Gastgebern wiederholt das Glück zur Seite, denn der FC Wegberg-Beeck war wiederholt dem zweiten Treffer deutlich näher als die Hausherren dem Ausgleich. Vor allem als Dagistan das leere Tor nicht traf (54.), schien das Schicksal von Freialdenhoven besiegelt. Auch Fabio Simoes Ribeiro setzte den Ball an den Außenpfosten.

Ausgerechnet Alex Back, ein Stürmer, der meist mehrere Chancen braucht, nutzte diesmal die erste nach seiner Einwechslung zum Ausgleich. Der Freistoß von Lucas Domgörgen kam passend auf seinen Fuß, und Torhüter Zabel hatte keine Chance zur Abwehr.

Mit diesem Treffer schien die Partie sogar noch völlig zu kippen. Zumal als Kelly Ajuya kurz vor Schluss, wieder nach einem Freistoß von Domgörgen, frei zum Kopfball kam. Am Ende durften alle Beteiligten erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Der FC Wegberg-Beeck hatte seine Klasse demonstriert, Freialdenhoven bewiesen, dass die Elf mit Einsatzwillen zu Punkten kommen kann. „Unsere Moral ist intakt“, war für Hannes sehr wichtig. Der Trainer bescheinigte allen, ihre Sache sehr gut gemacht zu haben. Aus dem Mund des Ex-Profis eine Art sportlicher Ritterschlag.

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