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Borussia mental und physisch stark

Von: tm
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Freialdenhovens Coach Wilfried Hannes hatte nach dem engagierten Spiel bei der Zweitbertretung von Alemannia Aachen an seiner Mannschaft nichts auszusetzen. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Mit einer guten, geschlossenen Mannschaftsleistung besiegte Borussia Freialdenhoven Alemannia Aachen II glatt mit 3:0. Der Anschluss zum oberen Tabellenbereich ist damit hergestellt.

„Das war ein sehr gutes Auswärtsspiel“, lobte Trainer Wilfried Hannes seine Akteure hinterher. Ihn freute besonders, dass die Spieler endlich wieder die notwendige Aggressivität gezeigt hätten, der Sieg war seiner Meinung nach hochverdient.

Verstärkt

Die Gastgeber hatten sich vorsorglich mit Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt, die jedoch ihre Chancen unkonzentriert oder überhastet vergaben. Schüsse von Tobias Ahrens ((25., 36.), Masato Yoshihara (26.) und Vincenzo Candela (31.) gingen zu weit am Tor vorbei, in dem Lukas Krahe sein Debut in der Mittelrheinliga gab. Beim Aufwärmen hatte sich Sascha Rodemers verletzt.

Statt dessen schoss sich Kelly Ajuya an diesem Tag an die Spitze der Torjägerliste. Zunächst schob er gekonnt nach einer gefühlvollen Flanke von Marvin Novotny aus kurzer Distanz ein (15.) und bewies Nervenstärke, als er einen völlig unnötigen Elfmeter verwandelte (41.), den Marvin Brauweiler an Pascal Schneider verursacht hatte, der mit dem Ball in Richtung Seitenaus aus dem Strafraum dribbelte.

Sololauf

Eben dieser Schneider zeigte seine alte Stärke in der zweiten Halbzeit, als er in Höhe der Mittellinie sich den Ball angelte und auf und davon stürmte. Über die linke Seite schloss er den Sololauf mit einem Flachschuss ins lange Eck ab (76.), Torhüter Branimir Knez war dabei ebenso chancenlos wie an allen anderen Treffern auch.

„Wir haben die Niederlage gegen Beeck gut weggesteckt, der Sieg war hochverdient.“ Trainer Hannes lobte besonders seinen Torhüter, der mit mutigem Einsatz (62.) und ausgezeichneten Reflexen (85.) seinen Kasten sauber hielt und damit für den wichtigen Rückhalt in der Mannschaft sorgte.

Aber auch die „Youngster“ bei der Borussia ernteten Anerkennung, der Sprung in die Mittelrheinliga stellt eine besondere Herausforderung dar. „Die haben super gearbeitet.“

Damit hat Borussia Freialdenhoven wieder einmal gezeigt, dass die Mannschaft die mentale Stärke besitzt, Niederlagen schnell zu verarbeiten. Bleibt einzig das Problem mit der Kontinuität.

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