Borussia II startet mit Rekord in die Saison

Von: hfs
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Mit harten Bandagen kämpften TuS Schmidt und Borussia Freialdenhoven II mit der Folge, dass vier Spieler der Borussia den Platz vorzeitig verlassen mussten. Foto: hfs

Jülich/Düren. Zu denjenigen Mannschaften der Fußball-A-Liga, die in der Hinrunde die Konkurrenz überraschten, zählt zweifelsfrei der SC Kreuzau. Die von Walter Chojnowski trainierte Mannschaft überwintert auf Rang fünf, hat aber mit nur elf Spielen die wenigsten Partien absolviert, bringt es aber trotzdem auf 20 Punkte.

„Meine Mannschaft hat kapiert, dass man ohne Kampf und Einsatzwillen nichts erreicht. Das hat sie in den Spielen dieser Saison verinnerlicht. Ich bin mit der Entwicklung sehr zufrieden“, lobt der Coach, der persönlich besonders „das bessere Mittelfeldspiel“ als Grund mit dafür ansieht, dass der SC die Konkurrenz überraschte.Ein Grund der spielerischen Steigerung, so Chojnowski, seien auch die Leistungsträger der Mannschaft. Beispielsweise Akteure wie Holger Fischer, Guido Hau. Oder Torhüter David Jäger. „Die ziehen viele in ihren Leistungen mit“, weiß der Übungsleiter, der in der Rückrunde auf Daniel Klinkhammer verzichten muss, der zum CSV Düren zurückkehrt. Dafür wechselt Daniel Geuer von Germania Binsfeld nach Kreuzau.

Das 0:4 in Welldorf-Güsten ärgert Chojnowski besonders. „Da hat sich die Mannschaft nach der Pause total hängen lassen.“ Und was den Rückrundenauftakt am 17. Februar zu Hause gegen Arnoldsweiler II anbelangt, denkt der SC-Coach sicher an das 0:5 zum Saisonauftakt. „Aber auch jetzt ist die Viktoria der ganz große Favorit. Wir spielen dann gegen den künftigen Meister“, ist sich der Übungsleiter sicher. Auch wenn TuS Schmidt sicher ein Wörtchen bei der Vergabe des Titels mitsprechen werde: „Am Ende wird es Arnoldsweiler sein. Die sind einen Tick besser in ihrer spielerischen Anlage. Und der gibt den Ausschlag.“

Dass die Elf gut angefangen hat, bestätigt Bernhard Schmitz seiner Mannschaft von der SG Voreifel. „Es kam zwar auch ein kleines Loch, das war aber den vielen Verletzungen geschuldet“, relativiert Schmitz, der nach eigener Aussage aber zufrieden ist mit dem bisherigen Verlauf. Den spiegelt Tabelle nrang sechs wider. Wenn der Coach auf die Rückrunde blickt, dann hofft er auf konstantere Leistungen. „Die sollte die Mannschaft in jedem Spiel abrufen, bisher haben wir noch zu viele Schwankungen.“ Die führten zu den bisher vier kassierten Niederlagen. „Jede davon war ärgerlich“, blickt Schmitz zurück, bemüht hinsichtlich möglicher Leistungsträger in seiner Elf seine Philosophie: „Die Einheit muss passen. Ein Einzelner bringt die Mannschaft nicht weiter.“

Vom Winter überrascht

Dass die Mannschaft in dieser Woche das Training aufnehmen wollte, hebt Günter Pesch als verantwortlicher Fußballlehrer bei Rhenania Lohn hervor. „Aber das Wetter spielt leider nicht mit“, beklagt er, setzt nun auf das eine oder andere Spielchen bei zwei Hallenturnieren. Rückblickend sieht Pesch seine Mannschaft nach den ersten fünf Spielen auf einem guten Weg. Dem 5:0-Auftaktsieg beim Aufsteiger Binsfeld folgten ein 1:1 gegen die SG Voreifel, das 2:0 gegen den FC Düren 77 und ein 4:0-Erfolg in Koslar. „Aber mit dem 0:1 zu Hause gegen Kreuzau kam der Einbruch“, der sich dann mit dem 0:3 im Derby bei Freialdenho-ven II fortsetzte. „Dies war besonders ärgerlich“, gibt Pesch zu, denn schließlich war das bei jenem Verein, für den er lange die Fußballstiefel geschnürt hat. Was das Ligagefüge insgesamt betrifft, sieht er mit den beiden führenden Vereinen genau die Mannschaften oben, die er vor der Saison als Favoriten ausgemacht hatte. „Und die werden auch das Rennen um die Meisterschaft machen.“ Abgegeben hat die Rhenania Fabian Dautzenberg, den es zum SV Stolberg zieht. Auf Zugänge wurde, so der Trainer, bewusst verzichtet.

Ärgerliche Platzverweise

Er sorgte gleich für Gesprächsstoff, der Saisonauftakt zwischen dem TuS Schmidt und Freialden- hoven II. Nicht wegen der 1:4-Niederlage der Borussen-Reserve, sondern wegen der insgesamt vier Platzverweise, die gegen die Borussia ausgesprochen wurden. „Natürlich waren die ärgerlich, auch nicht alle berechtigt“, stellt Dirk Lehmann, Trainer der Reserve, im Rückblick fest. Was das damals Spielerische aus seiner Sicht betrifft, ließ sich seine Elf vom TuS den Schneid abkaufen. „Natürlich war der Sieg verdient“, räumt der Coach ein, der nach wie vor vom Saisonziel, Platz 8, nicht abrückt. Was in seinen Augen nicht rund läuft, ist die Trainingsbeteiligung. „Wenn jede Woche nicht alle trainieren können, fehlt es ab der 70. Minute im Spiel an der Kondition. Das hat uns manchen Punkt gekostet“, klagt Lehmann. Er erwartet in der Rückrunde Besserung.

Das 0:1 auf eigenem Platz gegen Birkesdorf ärgert den Borussen-Trainer besonders. „Denn damit ging eine kleine Serie von fünf ungeschlagenen Spielen in Folge vorbei.“ Sein Wunsch für die Rückrunde, die mit dem schweren Heimspiel gegen Schmidt beginnt: „Durch eine bessere Chancenverwertung mehr Tor erzielen. Zudem muss sich die Defensive stärken. Denn in der Hinrunde haben wir in den ersten drei Spielen zwölf Gegentore kassiert.“ Helfen soll dabei der einzige Neuzugang Philipp Kitenget, der aus Aachen-Horbach zur Borussia stößt. Hinsichtlich der Struktur in der A-Liga steht für Lehmann fest, „dass die bisherigen ersten Vier auch am Ende der Saison oben stehen werden“.

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