Freialdenhoven - Borussia Freialdenhoven verliert zum Saisonauftakt

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Borussia Freialdenhoven verliert zum Saisonauftakt

Von: tm
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Der spätere Torschütze Oskar Tkacz (18) geht hier in die Knie, Arian Berkigt kann ihm nicht helfen. Bedrängt werden die Wegberger von Freialdenhovens Elvis Page und Okan Dikenli (3). Olaf Ramm (im Hintergrund) beobachtet die Szene. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Frustriert war Borussen-Coach Wilfried Hannes nicht, wohl aber enttäuscht. Seine Mannschaft hatte gegen den favorisierten FC Wegberg-Beeck mit 2:4 beim Saisonauftakt in der Mittelrheinliga verloren. Ein Spiel, nicht die Meisterschaft.

Der Überraschungs-Coup der Borussen vom vorletzten Spieltag der letzten Saison hatte die Gastgeber sensibel und hoch motiviert in die Begegnung gehen lassen. Dennoch zeigte Freialdenhoven, dass man die Sommerpause gut genutzt hatte. Die erste Halbzeit gehörte überwiegend der Hannes-Elf.

Und wieder wurde Petrit Baliu zu einem Spiel-entscheidenden Spieler, in beiderlei Hinsicht. Sein Pfostenschuss (27.) bildete den Auftakt, sein 1:0 (36.) den Höhepunkt, seine Fehleinschätzung (52.) den Wendepunkt in der Partie. „In der Szene war eindeutig mehr Übersicht gefragt“, formulierte der Trainer vorsichtig. Tatsächlich stand Kelly Ajuya besser postiert, ein 2:0 hätte dem Spiel eine ganz andere Wendung gegeben.

So aber erholten sich die Gastgeber und legten vor. Simon Küppers marschierte sehenswert von der Mittellinie gleich an fünf, sechs Gegenspielern vorbei und ließ auch Torhüter Rodemers keine Chance (58.). Das 2:1 (66.) für Beeck war schön herausgespielt, Oskar Tkacz hatte keine Mühe. Mühe hatte auch Adrian Berkigt nicht beim 3:1 (84.), denn Torhüter Rodemers machte in der Situation keine gute Figur und seinen Kasten völlig frei.

Immerhin kam die Borussia noch einmal heran, als Arnold Lutete sein 2:3 (86.) beisteuerte. Doch der FC Wegberg-Beeck konterte mit Dominik Bischoff zum 4:2-Endstand (90.). „Wir haben heute unsere Leistung nicht voll abgerufen“, gestand Kapitän Gerard Sambou, der für sich reklamierte, gut in die Partie gekommen zu sein. „Aber durch das 1:1 hat Wegberg wieder Mut gefunden.“

Trainer Winnie Hannes hatte sich das Ergebnis auch anders vorgestellt. „Aber bei so vielen Fehlern dürfen wir uns nicht wundern. Wir haben unsere Chance gehabt und leider Lehrgeld bezahlt.“ Insgesamt bescheinigte Hannes seinen Schützlingen, dass sie „unter dem Strich“ eine gute Leistung gezeigt hätten. „Jetzt wissen wir, wo wir stehen.“

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