Blick hinter Kulissen des Jülicher Zoos

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Jülich. Zwar gibt es einige Exoten wie die drei kanadischen Wölfe, zwei Luchse oder etliche Papageien und Nymphensittiche im Jülicher Brückenkopf-Zoo, doch die meisten der rund 600 Tiere sind in unserer Region zu Hause. Pony, Esel, Wildschweine oder Ziegen, Rehe und Hochlandrinder kann der aufmerksame Besucher hier in Ruhe betrachten.

Etwas näher hinsehen muss er zurzeit allerdings schon, will er die zahlreichen heimischen Vögel in den Volieren beobachten. „Unsere Volieren sind voller Nachwuchs, deshalb sind sie auch so zugewachsen”, erklärt Hans Kehl den Besuchern, die ihn beim Zoofest auf seinem Rundgang durch den Tierpark begleiteten. Ein großer Hausputz in den meisten Gehegen war also vor diesem Fest nicht möglich.

Doch wer verweilte, entdeckte die Wachteln, Fasanen, Finken, Dompfaff und andere Bewohner. Viel hatte der Tierpfleger bei seiner Führung, die auch zu den Käfigen der Eulen und Raubvögel führte, zu erzählen. So berichtete er, dass gerade die Eulen regelmäßig Jungen großziehen, die dann ausgewildert werden. Uhus aus Jülich haben es schon bis nach Ungarn und Frankreich geschafft.

Weniger Fortpflanzungsfreudig zeigt sich dagegen das Storchenpaar. Sie haben immer noch nicht gebrütet. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass einer der Störche sehr unternehmenslustig ist und lieber Jülich und Umgebung unsicher macht. „Zur Fütterung taucht er aber immer wieder auf”, erzählt der Tierpfleger. Blicke in die Bruträume wurde den vielen Gästen beim Zoofest gewährt.
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