Jülich - „Blaues Wunder” im Wald: Bei Barmen blühen Hasenglöckchen

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„Blaues Wunder” im Wald: Bei Barmen blühen Hasenglöckchen

Von: Kr.
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Ein farbenprächtiges Bild mit
Ein farbenprächtiges Bild mitten im Wald: Die Hyacinthoides non-scripta bilden einen regelrechten Teppich, der wild in unseren Breiten äußerst selten ist. Foto: Kròl

Jülich. Wer in diesen Tagen im Wäldchen zwischen Barmen und Floßdorf spazieren geht, der erlebt buchstäblich sein blaues Wunder. Auf einer großen Fläche mitten im Wald leuchtet ein dunkelblauer Blütenteppich mit wild wachsenden Atlantischen Hasenglöckchen (Hyacinthoides non-scripta).

Die Pflanzen sind zwar eine Zierde in vielen Privatgärten und Parks, in den hiesigen Breiten aber wild wachsend nur sehr selten zu finden. Bislang war in Nordrhein-Westfalen nur eine Stelle bekannt, wo die Pflanzen zu bewundern sind: nämlich in einem kleinen Wald bei Doveren, dem sogenannten „Wald der blauen Blumen”.

Die eigentliche Heimat der Hasenglöckchen erstreckt sich entlang der Atlantikküsten von Portugal, Spanien, Frankreich bis nach Irland, England und Schottland.

In Großbritannien werden sie auch bluebells (Blauglöckchen) genannt. Sie sind nicht nur Frühlingsboten, sondern dienen in manchen Regionen auch als Symbol für Bescheidenheit .

Nur kurze Blüte bis Mitte Mai

In unserer Region blühen sie von Ende April bis Mitte Mai, also verhältnismäßig kurz.
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