Jülicher Land - Bis zu sieben Wahlbewerber in Jülich

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Bis zu sieben Wahlbewerber in Jülich

Von: gep/vpu
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Jülicher Land. Die Bewerbungsfrist für die Kommunalwahl ist am Montagabend verstrichen. Bis dahin mussten sich die Parteien, Gemeinschaften und Einzelkandidaten bei den Wahlämtern erklären, um für den Urnengang am 30. August zugelassen zu werden.

Neben Kreistag und Landrat geht es natürlich auch um die Stadt- und Gemeinderäte sowie in vielen Fällen auch die Bürgermeister. Mit Ablauf der Frist hat es schon kleinere Überraschungen gegeben.

Die größte Auswahl bei den Stadtratswahlen gibt es in Jülich, wo überall sechs Gruppierungen um die Kreuzchen buhlen. Daneben gehen auch in vier Bezirken Einzelkandidaten ins Rennen, so dass dort sogar sieben Optionen bestehen. In der gesamten Stadt treten die bisherigen Ratsfraktionen CDU, SPD, Unabhängige Wählergemeinschaft Jül, FDP, Bündnis 90/Die Grünen an. Neuer Anwärter auf Ratsmandate in der Herzogstadt ist „Die Linke”.

Einzelbewerber sind Klaus Pfeiffer (Wahlbezirk 17, Güsten/Pattern), Helmut Riebe (8, Innenstadt), Claus Hinrich Neuenhoff (8, südliche Stadtteile) und Christian Klems (18, Welldorf/Serrest).

Die Linke stellt auch einen Bürgermeisterkandidaten: Siegfried Faust geht neben dem parteilosen Amtsinhaber Heinrich Stommel und Jürgen Laufs (Bündnis 90/Die Grünen) auf Stimmenfang.

Drei männliche Kandidaten haben den Chefsessel im Titzer Rathaus im Auge. Es sind Jürgen Frantzen (CDU), Friederich Schüller (SPD) und Gregor von Contzen für die neue Freie Wählergemeinschaft „Wir” (Wählerinnen und Wähler im Rat Titz). Dieser junge Zusammenschluss wetteifert mit dem in Titz klassischen Quartett um Sitze im Rat: CDU, SPD, Bündnisgrüne und FDP.

Das Indener Kommunalparlament war über Jahrzehnte dreigeteilt. Christ- und Sozialdemokraten sowie Grüne dominierten das Bild. Jetzt wollen auch die Liberalen mitmischen, die zur Kommunalwahl antreten. Noch bunter hätte es werden sollen, da unter Federführung der früheren Grünen Helga Weisweiler eine weitere neue Freie Wählerinitiative in den Wettbewerb treten wollte: als „FBI” (Freie Bürger Inden). Nach Mitteilung des Wahlamtes ist das aber nicht geschehen. Gründe wurden nicht genannt.

Die Bürgermeisterwahl in der Umsiedlungskommune wird unterdessen ein Zweikampf zwischen dem parteilosen Amtsinhaber Ulrich Schuster und Jörn Langefeld (FDP).
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